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Sammlung von Newsfeeds

BVFK-LEHRGANG „LICHTGESTALTUNG“

BVFK Veranstaltungen - So, 2017-06-18 02:00
Modul 1 (Grundlagen) am 17. und 18. Juni in Berlin

BVFK-Infotreffen OST

BVFK Veranstaltungen - Mi, 2017-06-07 02:00
um 19:30 Uhr, im Gasthaus Valentin, Hasenheide 49, 10967 Berlin/am Südstern

BVFK MITGLIEDERVERSAMMLUNG

BVFK Veranstaltungen - Mi, 2017-05-24 02:00
Dieses Jahr am 24.05.2017 in Köln

Wer ist der BFS?

Der BFS ist ein Verband, der für die Stärkung der Rechte aller in Deutschland tätigen Editor*innen kämpft. Dies geschieht sowohl im wirtschaftlichen als auch im künstlerischen Sinne. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Berufsbild der Editoren als wichtige Miturheber eines Filmwerks zu stärken und gegen die in der Branche lauernden Gefahren des Lohndumpings und der teilweise geringschätzigen Wahrnehmung zu verteidigen. Das Selbstverständnis der Editoren als kreative Schöpfer eines Werks ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, steht für uns an höchster Stelle. Dafür treten wir in Politik und Wirtschaft mit gestärktem Selbstbewusstsein und klaren Forderungen auf. Wir kooperieren mit wichtigen Branchenvertretern und führen mit TV-Sendern und Produzenten Verhandlungen für gemeinsame Vergütungsregelungen und Erlösbeteiligungen. Wir setzen uns auf Augenhöhe mit allen anderen Gewerken für mehr Solidarität in der Filmwirtschaft ein. Wir kämpfen vehement für unseren Nachwuchs, fordern den Schutz der für den Filmschnitt so essentiellen Arbeit unserer Schnittassistent*innen. Wir bieten allen Mitgliedern ein Netzwerk von Kollegen und Kolleginnen, mit denen sie sich in einem geschützten Raum über technische, kreative Fragen wie auch über Gagen und Verträge austauschen können.

„Bruder Jakob“ erhält eine Trophäe!

Der Dokumentarfilm, der bereits auf zahlreichen renommierten Filmfestivals wie dem DOK Leipzig und dem Krakow Film Festival lief, gewinnt beim diesjährigen DOK.fest München den Preis für den besten Dokumentarfilm im deutschen Wettbewerb!
In der Jurybegründung heißt es:
Der Film erzählt in unprätentiösen und sehr emotionalen Bildern von Jakobs Bedürfnis nach Spiritualität, von der Kraft und Unbarmherzigkeit von Religion und Familie. Das Ringen der beiden Brüder um einander führt uns vor Augen, dass Dialog besser ist als Ausgrenzung, dass Verständnis immer vor einem Urteil stehen muss, dass eine Leitkultur, die für alle gilt, nicht so leicht auszumachen ist.
Wir gratulieren dem gesamten Team und Yana Höhnerbach von Herzen!

Neues Ehrenmitglied <br />Heidi Handorf

Letzten Samstag bei der Jahreshauptversammlung gab es auch eine kleine Überraschung, die wir absichtlich nicht in der Tagesordnung erwähnt hatten: Wir haben Heidi Handorf zum neuen Ehrenmitglied des Verbandes gekürt! Für alle die nicht dabei sein konnten, sind hier ein paar Fotos und die von Florentine Bruck gehaltene Rede zum nachträglichen Genießen. Laudatio von Florentine Bruck Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde! Es ist mir eine ganz besondere Freude, heute eine Frau als neues Ehrenmitglied des BFS zu begrüßen, mit der mich seit vielen Jahren eine kollegiale, wie private Freundschaft verbindet: Heidi Handorf. Heidi ist in jeder Hinsicht eine herausragende Kollegin, was sich nicht nur in ihrer beruflichen Laufbahn, sondern auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement widerspiegelt. Geboren im norddeutschen Uetersen, fand Heidi schon bald den Weg nach Hamburg, wo sie bei der Deutschen Wochenschau eine Ausbildung zur Schnittassistentin und "Jungcutterin" machte. Negativschnitt, Musik anlegen, Vertonung – all das lernte sie, genau wie das Schneiden, von der Pike auf. Ab 1973 arbeitete Heidi in München als Schnittassistentin, u.a. von Jane Seitz ("Die Verrohung des Franz Blum", Regie: Reinhard Hauff), Inez Regnier, Beate Mainka-Jellinghaus und Peter Przygodda ("Die verlorene Ehre der Katharina Blum", Regie: Volker Schlöndorff & Margarethe von Trotta). Seitz, Mainka-Jellinghaus, Regnier und Przygodda: Das waren die damaligen Stars unter den Filmeditoren und von all ihnen hat Heidi gelernt. Es war die Art von Ausbildung unseres Berufes, wie es sie heute fast nicht mehr gibt – das Weiterreichen des Staffelstabs an die nächste Generation. "Eine schöne Zeit", wie Heidi immer wieder betont. Außerdem arbeitete Heidi in dieser Zeit auch als Script/Continuity, manchmal sogar in Doppelbeschäftigung: Tagsüber als Script am Set, Abends als Schnittassistentin Muster anlegend, was natürlich irgendwann zu viel wurde. Bei Alexander Kluges satirischem Film "In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod", assistierte sie Beate Mainka-Jellinghaus. Hier durfte sie ihre erste eigene Kinoszene schneiden, eine erotische Bettszene auf die Frau Jellinghaus keine Lust hatte. Von der 12-minütigen Szene, die Heidi zusammen mit dem Ko-Regisseur Edgar Reitz montierte, blieb allerdings im fertigen Film nicht mehr viel übrig. Eine der ersten Produktionen, bei denen Heidi alleine den Schnitt verantwortete, war die erfolgreiche Kinderserie "Neues aus Uhlenbusch", unter der Regie von Rainer Boldt. Danach ging es Schlag auf Schlag: "Der Komantsche" und "Der Neger Erwin" mit Herbert Achternbusch; "Heimat" von Edgar Reitz, der 1984 nach zweieinhalb Jahren Arbeit beim Filmfestival in Venedig gezeigt wurde; "Stammheim" von Reinhardt Hauff, der 1986 den Goldenen Bären der Berlinale bekam; und "38 – Auch das war Wien" von Wolfgang Glück, der 1987 als österreichischer Beitrag für den Oscar "Bester Fremdsprachiger Film" nominiert war. "Des Teufels Paradies" von Vadim Glowna, "Blauäugig" von Reinhardt Hauff, und "Der Kinoerzähler" von Bernhard Sinkel, für den Heidi erstmalig für den Deutschen Kamerapreis nominiert war, sind weitere Filme aus dieser Zeit. Auch für das Fernsehen hat Heidi erfolgreich gearbeitet, davon alleine 10 Fernsehspiele mit Matti Geschonneck. Für "Angst hat eine kalte Hand" und "Ein mörderischer Plan" war sie weitere Male für den Kamerapreis nominiert. Auch ihre Zusammenarbeit mit Oliver Storz sei erwähnt, mit dem sie 4 Fernsehspiele machte. Was immer Heidi macht, sie kniet sich ganz hinein. Es gibt Weniges, was sie nicht ausprobiert. Das gilt beim Filmschnitt genauso wie beim Essen und Kochen, einer weiteren großen Leidenschaft Heidis. Da sie den Beruf selbst als Schnittassistentin begann, hat Heidi immer großen Wert auf ihre Assistenten gelegt, die sie, wo sie konnte, gefördert hat, und mit vielen bis heute in Kontakt steht. Von 2006 bis 2008 war sie im Vorstand des BFS. Eine kleine Anekdote aus der Zeit, als die Geschäftsstelle noch in München war: Im Winter ging Heidi jede Woche ins BFS-Büro, um für Uta Freiwald, die damals die Geschäftsstelle leitete, die Heizung anzuschmeißen, damit Uta im Ladengeschäft nicht frieren musste. Überhaupt ist Heidi ein emphatischer, engagierter Mensch, einer, der das Herz manchmal auf der Zunge trägt, aber es immer auf dem rechten Fleck hat. Als Freundin ist Heidi ein Pfund, weil man alles mit ihr bereden kann. Sie kümmert sich selbstlos um eine syrische Flüchtlingsfamilie, ist als Mediatorin an einer Schule tätig und bringt Kindern im Verein "Lesefüchse" das Lesen nahe. Heidi bereichert jede Diskussion zum Thema "Politik und Gesellschaft", da sie ein grenzenloses Interesse an allen Facetten das Lebens hat. Jeder Tag beginnt für sie mit der ausführlichen Lektüre der "Süddeutschen" und sie hat zu allem eine Meinung, die sie, wenn nötig, vehement verteidigt. Außerdem ist sie leidenschaftliche Kino- und Operngängerin. Ich kann mich glücklich schätzen, sie zur Freundin zu haben! Und ich kann Euch sagen, ein Abend gemeinsam mit Heidi und Monika Schindler ist nicht zu toppen... Nun freue ich mich, unser neues Ehrenmitglied begrüßen zu dürfen, liebe Kollegen: Heidi Handorf! Lebensstationen von Heidi Geboren am 5. 2. 1949 in Uetersen, Schleswig-Holstein 1968: Fotografenlehre mit Gesellenbrief in Elmshorn 1969: Kopierwerkslehre bei Geyer in Hamburg, u. a. Lichtbestimmung 1970: Ausbildung zur Schnittassistentin & "Jungcutterin" bei der Deutschen Wochenschau in Hamburg 1972: Umzug nach München; Festanstellung bei PT-Film, Schnitt von Werbung 1973 – 1978: Schnittassistenzen und Script/Continuity bei Serie und Kino 1977 – 2014: Filmschnitt von Kino, TV & Serie – insgesamt über 100 Filme 3 mal nominiert für den besten Schnitt beim Deutschen Kamerapreis: 1993 für "Der Kinoerzähler"; 1995 für "Angst hat eine kalte Hand"; 2001 für "Ein mörderischer Plan" 2017-05-06 Heidi Handorf, Florentine Bruck ©Driemel

Im Zeichen des „Besten Schnitts“

Am Vorabend der Verleihung des Deutschen Filmpreises stand die Veranstaltung ungeSCHNITTen am 27.4.2017 ganz im Zeichen des „Besten Schnitts“. Die drei nominierten Einzelleistungen wurden von je einem/r Editor*in besprochen, so dass die Preiswürdigkeit einer jeden Arbeit mit Beispielen aufgezeigt und benannt wurde. Florentine Bruck analysierte den Schnitt von TSCHICK (Andrew Bird), Katharina Schmidt sprach über TONI ERDMANN, montiert von Heike Parplies, und Dietmar Kraus lobte Bettina Böhlers Montage von WILD. Auf diese Weise fand nicht nur eine Ehrung der stilistisch sehr unterschiedlichen Montageleistungen statt. Auch die Diskussion über die Frage: “Wie sprechen wir über Filmmontage?”, die uns schon in der vorangegangenen ungeSCHNITTen-Veranstaltung beschäftigt hatte, wurde damit fortgesetzt. Wir danken allen Beteiligten für Ihr Engagement und unseren Gästen für Ihr reges Interesse! Julia Oehring
Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. ungeSCHNITTen – Gespräche mit Filmeditor*innen am 27.4.2017 Fotos: Sylvia Steinhäuser

Marion Tuor erzählt über ihre Arbeit an TROCKENSCHWIMMEN!

In TROCKENSCHWIMMEN schlägt eine Gruppe Senioren hohe Wellen. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters möchten sie in einer Leipziger Schwimmhalle endlich schwimmen lernen. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Schüler selbst. Vom Segler bis zur Hausfrau bringt jeder seine eigene Lebensgeschichte, seine Ängste und Sehnsüchte mit in den Kurs. Gemeinsam gehen die älteren Damen und Herren die vor ihnen liegende Aufgabe mit Unsicherheit aber auch mit Freude und Humor an und beweisen, dass es nie zu spät ist, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Ein Gespräch mit Susanne Kim (Regie) und Marion Tuor (Schnitt). Susanne Kim: Was war für dich das Besondere beim Schneiden von Trockenschwimmen?: Marion Tuor: Das Interessante für mich war insbesondere die fragmentarische Erzählweise und dass ganz verschiedene Materialien zusammenkommen: klassisch beobachtende Szenen in einer Schwimmhalle, aber auch eine assoziative Erzählebene - Super8 Archiv-Material und die dazu von dir, gemeinsam mit Heike Hennig und den Protagonisten entwickelten Choreografien. Die verschiedenen Erzählebenen auszutarieren und miteinander zu einem organischen Fluss zu verweben, war der grösste Teil unserer Schnittarbeit. Es gibt da diese starke Szene mit einer der Schwimmerinnen, die ihre Angst vor dem Wasser in einem leeren Schwimmbecken “heraustanzt”. Eine inszenierte Situation, die für viele Zuschauer das klassisch Dokumentarische sprengt, aber echt und nah ist in ihrer Emotionalität. Bei dieser und bei allen anderen  Choreografien haben wir uns im Schnitt entschieden, keinen Bruch zu machen. Diese Ebene haben wir also nicht im Visuellen, etwa in der Farbkorrektur, in der Bildgestaltung oder im Ton abgegrenzt, sondern im Gegenteil lange daran gearbeitet, dass ein Bildfluss entsteht. Susanne Kim: Und es war dabei wichtig, dass die Bilder auf verschiedenen Ebenen funktionieren, dass wir eine Essenz herausarbeiten, aus allem, was uns an den Themen “Schwimmenlernen, Wasser, Alter, Angst” usw. interessiert. Dass man jetzt nicht DIE Geschichte des einzelnen Protagonisten erzählt, sondern eher eine Stimmung zum jeweiligen Charakter erzeugt. Dabei war auch das Sounddesign von großer Wichtigkeit. Schnitt hat etwas von Collagieren für mich, im Falle von Trockenschwimmen besonders. Oft ist es so, dass man zwei, drei Elemente arrangiert und dann merkt, dass eines davon zu viel ist, es bringt alles aus der Balance... Marion Tuor: Wir arbeiten ja schon in der Entwicklungsphase zusammen, beim Diskutieren des Konzepts, beim Beurteilen erster Rechercheaufnahmen... Gibt es da eigentlich etwas, das für dich den “Editoren-Blick” ausmacht? Etwas, das für dich in dieser Phase des Prozesses besonders hilfreich ist? Susanne Kim: Wichtig ist für mich vor allem, dass wir uns mittlerweile gut kennen und ich mit dir ungefiltert über meine Ideen und Gedanken sprechen kann – ich muss dir nichts pitchen, ich darf auch zweifeln. Im Allgemeinen denke ich, dass Editoren durch ein – in mancher Hinsicht auch sehr pragmatisches - dramaturgisches Denken, schon sehr früh Richtungen und Strukturen erkennen, die helfen, ein Gerüst für den Film zu bauen. Es geht ja schon bei der Stoffentwicklung im Dokumentarfilm darum, einen soliden Rahmen zu schaffen, innerhalb dessen man dann sehr frei agieren kann. Das setzt sich dann während des Drehs und im Schnittraum fort. Dabei passieren natürlich auch Dinge zwischen Editor und Regie, die auf einer nicht verbalisierten Ebene funktionieren... Marion Tuor: Es ist sicher eine Schwingung, die da sein muss, wenn man zusammenarbeiten will. Es braucht aber auch ein gewisses Maß an Reibung zwischen Schnitt und Regie... Dass man einander gegenüber offen ist, aber sich auch gegenseitig hinterfragt und herausfordert. Bei einem Stoff, den ich editiere, muss ich spüren, wo liegt die Begeisterung der Regie und steckt mich das an? Und sehe ich in dem Stoff inhaltlich und formal etwas, dass ich anziehend finde? Und man muss auch ein bisschen Neuland betreten mit der Arbeit,  es muss etwas dabei sein, das herausfordert. Alles andere ist Stillstand. Trockenschwimmen, Kinostart 4.5. http://www.trockenschwimmen.de

Eine starke Gemeinschaft!

Am 06. Mai fand in der Filmbühne am Steinplatz unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Sie war nicht nur von regem Austausch über die anstehenden Vorhaben unseres Verbandes geprägt, der Vorstand und die Geschäftsführung durfte seinen Mitgliedern stolz die Errungenschaften des letzten Jahres präsentieren. Die Ergebnisse der oftmals ehrenamtlichen Gremienarbeit wurden erörtert: ob es um direkte Umsetzung unserer Ziele in der VG Bildkunst, im Beirat der Künstlersozialkasse oder in der Vertretung der Initiative Urheberrecht geht – der BFS ist weiter auf dem Vormarsch! Emotionale Momente gab es auch: die Editorin Heidi Handorf wurde zum neuen Ehrenmitglied gekürt.
Der BFS hat viel erreicht, doch ihm steht auf vielen Plattformen in der Medienbranche noch viel Arbeit im Kampf um mehr Anerkennung des Editoren Berufes und für höhere Gagen bevor. Ein starker Fokus während der Versammlung lag auf den Fragen rund um den Schutz der Schnittassistent*innen und einer künftigen AG Nachwuchs, die sich darum kümmern wird, für alle Berufseinsteiger*innen würdige Arbeitsbedingungen zu schaffen und faire Gagen auszuhandeln.
Der aktuelle Gagenkompass für Editor*innen wurde ausgewertet, viele Fragen zur gerade ausgehandelten Option auf eine vergünstigte Rechtsschutzversicherung für unsere Mitglieder kamen auf den Tisch. Außerdem wurde das Thema Folgevergütungsregelungen – erste konstruktive Verhandlungsgespräche mit Sendern fanden bereits statt – allen anwesenden Mitgliedern erklärt und über weiterreichende Strategiekonzepte in dieser Agenda diskutiert.
Eine spannende Teamarbeit zu verschiedenen internen und externen Zielen der Verbandsarbeit führte zu wichtigen Erkenntnissen. Alle Beschlüsse zu künftigen Vorgehensweisen des Vorstandes wurden nahezu ohne Gegenstimmen beschlossen, was derzeit dem Verband sehr guten Rückenwind gibt und das Selbstverständnis des BFS als Heimat aller Filmeditor*innen für die weitere Arbeit stärkt.
Der BFS ist eine starke Gemeinschaft, die vom Austausch mit ihren Mitgliedern lebt! Der Vorstand und die Geschäftsführung dankt allen Mitgliedern, die vor Ort waren herzlich für das zahlreiche Erscheinen und den lebendigen Austausch, ohne den die Vorstandsarbeit nur halb so gut voranschreiten könnte!

BVFK-SYMPOSIUM: LED ./. HALOGEN

BVFK Veranstaltungen - Sa, 2017-05-06 02:00
BVFK-Veranstaltungen rund um die Prolight & Sound

Die Kunst des Geräuschemachens beim DOK.fest

Berufsvereinigung Filmton e. V. - Fr, 2017-05-05 20:13

Beim DOK.fest München wird es dieses Jahr einen ganz besonderen Event zu sehen beziehungsweise zu hören geben: Die Kunst des Geräuschemachens.

Ein Geräuschemacher und eine Sprecherin begeben sich zusammen auf eine Reise durch die Welt der Klangerzeugung – von der Antike bis zum Tonfilm.

Das Münchner bvft-Mitglied Max Bauer hat nach jahrelanger Recherche gemeinsam mit der Regisseurin und Sprecherin Andrea Kilian ein Bühnenstück über die Geschichte des Geräuschemachens entwickelt. Das Live-Feature „Die Kunst des Geräuschemachens“ wird am 11. Mai um 19.00h im KINO 1 der HFF München im Rahmen des DOK.fest München aufgeführt. Hier ein kurzer Trailer:

Wir wünschen viel Spaß bei dieser ganz besonderen Veranstaltung!

Karten gibt es für 9,50€ auf der Vorverkaufsseite des DOK.fest

Ein Teil des Materials ist bereits in dieser Produktion des Bayerischen Rundfunks online zu hören.

EPI: Seminare in München

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
hier unser aktuelles Münchner Seminarangebot in der Übersicht:.

29. Mai 2017
Senderverträge und Product Placement – Was ist erlaubt und was nicht?
https://www.epi.media/programm/prd.43.sendervertraege-und-product-placement/
 
30. Mai 2017
Rechteklärung bei Kino und TV – Case Study: Er ist wieder da (D 2015)
https://www.epi.media/programm/prd.48.rechteklaerung-bei-kino-und-tv-case-study-er-ist-wieder-da-d-2015/
 
31. Mai 2017
TV Movies – Erfolgreich produzieren und international vermarkten
https://www.epi.media/programm/prd.55.tv-movies-erfolgreich-produzieren-%26-international-vermarkten/
 
1. Juni 2017
Inside FFF & LfA 2017 – Vom Förderantrag bis zur Schlussabrechnung
https://www.epi.media/programm/prd.45.inside-fff-%26-lfa-2017-vom-foerderantrag-bis-zur-schlussabrechnung/

Bei Rückfragen steht Ihnen meine Kollegin Inga Witt sehr gerne zur Verfügung. Ihre Kontaktdaten: Inga Witt I Projektassistentin Nationale Weiterbildung I +49 (0) 331.721 28 80 | iw [at] epi.media.
 
Herzliche Grüße
 
Ivana Connert
 

Ivana Connert
Marketing Managerin
 
Erich Pommer Institut gGmbH
Försterweg 2 . D-14482 Potsdam
Tel  +49 (0) 331.721 28 90
Fax +49 (0) 331.721 28 81

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www.epi.media
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Geschäftsführerin: Nadja Radojevic
Amtsgericht Potsdam
HRB 12194 . StNr. 046/125/00342

München Seminare.pdf

Bundessozialgericht führt sinnvolles Kriterium für Selbständigkeit ein

Erstmalig ist die Gagenhöhe jetzt  als ein Kriterium für Selbständigkeit vom Bundessozialgericht beachtet worden. Hier eine Stellungnahme "unseres" Hausjuristen St. von Zdunowski

Sehr geehrter Herr Dienes,
 
in der Tat enthält das Urteil eine grundsätzliche Aussage, was entgegen verbreiteter Meinung nicht in jedem höchstrichterlichen Urteil der Fall ist. Neu ist daran aus meiner Sicht allerdings nur, dass die Höhe des vereinbarten Bruttohonorars nun ein "gewichtiges" Indiz für das Vorliegen einer Selbständigkeit geworden ist und eine "besondere Bedeutung" erlangt hat. Damit hat das BSG dieses Kriterium gleichwertig neben die gesetzlich genannten Kriterien gestellt.
 

Gleichwohl bleibt das Spannungsverhältnis zu den übrigen Indizien bzw. Kriterien erhalten. Wie es von den Gerichten aufgelöst werden wird, wenn z. B. eine Eingliederung in die Arbeitsorganisation vorliegt, aber ein Honorar gezahlt wird, welches die Vergütung von Angestellten übersteigt, bleibt weiterhin dem Einzelfall überlassen. Gewichtig sind sicherlich alle Kriterien, wie auch z. B. die Weisungsabhängigkeit und die Anzahl der Auftraggeber.
 
Wie hoch das vereinbarte Honorar und der sich daraus ergebende Stundensatz sein muss, um als Indiz für Selbständigkeit zu gelten, deutet das BSG an: Das Honorar muss eine Eigenvorsorge ermöglichen, sprich Beiträge für Krankenversicherung und Rentenabsicherung zulassen sowie auch eine Rücklage für auftragslose Zeiten. Das bedeutet, dass das Nettohonorar ohne Umsatzsteuer mindestens so hoch sein muss wie das Bruttogehalt eines vergleichbaren Arbeitnehmers zuzüglich des Arbeitgeberanteils am Sozialversicherungsbeitrag. Ist es das nicht, dürfte ein Indiz für eine abhängige Beschäftigung vorliegen.
 
Dennoch muss man sehen, dass selbst bei gleicher Höhe von Honorar und vergleichbarem Gehalt noch kein Vorsprung des Selbständigen zu einem Arbeitnehmer besteht. Ausschlaggebend im Sinne davon, dass eine Selbständigkeit festgestellt werden kann, könnte dieses Indiz meines Erachtens also nur dann sein, wenn auch alle anderen Kriterien (Eingliederung, Weisungsabhängigkeit etc.) nicht vorliegen. Nur dann, wenn ein deutlicher Vorsprung des Selbständigen aufgrund eines hohen Honorars besteht, könnte dieses Indiz einen Ausschlag hin zur Selbständigkeit geben, obwohl die übrigen Indizien teilweise oder in geringem Maße vorliegen.
 
Es muss sich zeigen, wie sich die Rechtsprechung der Instanzgerichte hiernach anpasst und ob sich dadurch etwas ändert, insbesondere ob die besondere Bedeutung der Honorarhöhe in der Mehrzahl eher einen Ausschlag hin zur Feststellung von abhängiger Beschäftigung oder Selbständigkeit geben wird.
Mit freundlichen Grüßen

Stefan von Zdunowski
Rechtsanwalt

logo.gif RECHTSANWALT von ZDUNOWSKI

Ludwigkirchplatz 2
10719 Berlin-Wilmersdorf

Telefon  030.86 39 16-22
Telefax  030.86 39 16-23
Mobil     0179.457 29 23

info@ zdunowski.de
www. zdunowski.de

Hervorhebungen von R. D.

170503 RD

Bundessozialgericht Kassel - Pressemitteilungen des Bundessozialgerichts - Pressemitteilung14-2017v.31.3.2017.pdf

Ben Burtt Masterclass bei der MSH

Berufsvereinigung Filmton e. V. - Di, 2017-05-02 10:07

Im Rahmen der 7. Internationalen Hamburger Sommerakademie für Filmmusik Gamemusic und Sounddesign vom 23.06. bis 02.07.2017 wird der vierfache Oscar-Preisträger Ben Burtt eine Master Class leiten und am 30.06.2017 bei einer öffentlichen Publikumsveranstaltung von seiner Arbeit berichten. Mitglieder der Berufsvereinigung Filmton erhalten 20% Rabatt auf Tickets zu diesen exklusiven Veranstaltungen.

40 Jahre ist es her, dass Ben Burtt die berühmten Sound Effekte der Star Wars-Filme entwickelte. Er brachte die Laserschwerter zum klingen, gab dem Droiden R2-D2 eine eigene Sprache und kreierte das schwere Atmen von Darth Vader. Pünktlich zum 40-jährigen Star Wars-Jubiläum kommt der Sound Designer nun für eine Masterclass im Rahmen der Media Sound Hamburg in die Hansestadt.

Für die siebte Ausgabe der Media Sound Hamburg werden neben Ben Burtt (Master Class Sound Design) Joe Kraemer (Mission Impossible – Rogue Nation; Master Class Filmmusik), Youki Yamamot (Harry Potter, Meryem; Master Class Orchestration) und Merlin György (Master Class Game Music) erwartet. Das umfangreiche Programm findet sich hier.

Zum vierten Mal wird im Rahmen der Veranstaltung der Young Talent Award Game Music/Media Music vergeben.

Neben der Vergünstigung für bvft-Mitglieder, können die Veranstaltungen der IFFMA  auch durch Bildungsschecks bezuschusst werden!

Außerdem können sich junge Musiker*innen, Komponist*innen und Sound Designer*innen für Stipendien bewerben. Das Stipendium beinhaltet die kostenfreie Teilnahme an allen Master Classes, Workshops, Foren und Special Events sowie Unterkunft und Verpflegung. Bewerbungsschluss für Award und Stipendien ist der 23.05.2017.

Lola für das Tonteam von „Wild“

Berufsvereinigung Filmton e. V. - Sa, 2017-04-29 13:07

Die Deutschen Filmakademie hat wieder die Lolas vergeben. Der  Deutschen Filmpreis für die Beste Tongestaltung geht dieses Jahr an das Tonteam von Wild. Wir gratulieren herzlich!

Am Freitag Abend wurden Sound Designer Rainer Heesch, Mischtonmeister Martin Steyer und  Originaltonmeister Christoph Schilling, im Rahmen der feierlichen Preisverleihung in Berlin, für ihre Arbeit an Wild (R.: Nicolette Krebitz) mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Diese höchste Ehrung der deutschen Filmbranche ist mit 10.000€ dotiert.

Bei Martin Steyer dürfe es langsam eng auf dem Kaminsims werden. Nach seinen Auszeichnungen für Requiem (2006) und Trade (2008) ist dies bereits die dritte Lola für ihn. Insgesamt war der bekannte Mischtonmeister bereits sechs mal für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Wie häufig bei Kinofilmen, haben jedoch viel mehr, als nur die drei von der Deutschen Filmakademie ausgezeichneten Filmtonschaffenden, an der Tongestaltung mitgearbeitet. Somit gehören zum Tonteam des Films außerdem:
Lars Ginzel (Mischtonmeister), Martin Langenbach (Geräuschemacher), Erik Mischijew (Dialog Editor), Christoph Oertel (Foley Editor), Marcus Sujata (Geräuschaufnahmetonmeister) und Björn Wiese (Sound Effects Editor). Auch ihnen herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

Die weiteren Nominierten der Kategorie beste Tongestaltung waren dieses Jahr:
Stefan Busch, Michael Kranz, Peter Schmidt für Timm Thaler oder das verkaufte Lachen
Lars Ginzel, André Zacher und Benjamin Hörbe für Das kalte Herz
Kai Tebbel, Kai Lüde und Lars Ginzel für Tschick

Somit können wir etwas Stolz sein, dass fast alle ausgezeichneten – und der Großteil der diesjährigen Nominierten – Mitglieder der bvft sind! Vielen Dank in euer Vertrauen in den Verein!

Alle Preisträger und Nominierten des Deutschen Filmpreises 2017 finden sich auf dieser Seite der Deutschen Filmakademie.

Lola 2017: Eine Sternstunde für die Filmeditoren!

Mit Monika Schindler als Ehrenpreisträgerin war die diesjährige Verleihung des Deutschen Filmpreises für die Filmeditoren Deutschlands eine ganz besondere Veranstaltung. Schon in der Laudatio von Andreas Dresen stand seine  besondere Wertschätzung für die Arbeit der Filmeditoren und natürlich im Besonderen für die wunderbare Monika Schindler im Mittelpunkt. Monika Schindler hat nach minutenlangen Standing Ovations (auf der BFS-Facebook-Seite noch einmal zum Miterleben) eine großartige Rede gehalten – voller Herz, Enthusiasmus und Solidarität für alle Kollegen! Der Filmschnitt hatte an diesem Abend eine große Bühne und die Filmbranche wurde einmal mehr daran erinnert, dass die kreative, dramaturgische Arbeit der Editoren maßgeblich für den Erfolg eines Filmwerks ist. Und hier gilt unser Dank auch der Filmakademie, die zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Filmpreises eine Editorin mit dem Ehrenpreis geehrt hat – diese Entscheidung macht uns stolz und zeigt, dass langsam ein Umdenken in der Filmbranche einsetzt. „Monika Schindler hat so viel und vielseitige deutsche Filmgeschichte geschaffen, dass einem der Atem stockt“, so Iris Berben, die Präsidentin der Deutschen Filmakademie und Vorsitzende der Ehrenpreisjury. Die Lola 2017 für den Besten Schnitt ging an Heike für „Toni Erdmann“, der auch mit der Goldenen Lola für den besten Spielfilm ausgezeichnet wurde. Hier findet Ihr alle Preisträger im Überblick: http://www.deutscher-filmpreis.de/preistraeger-2017/ Auf der Party trafen Silke Spahr und Claus Wehlisch auf Christoph Oertel vom bvft, Rechtsanwalt Steffen Schmidt-Hug und Michael Neubauer vom BVK.

Workshop „Konfliktlösungen für Editor/Innen“ in Berlin!

„Was tun, wenn`s brennt?“ haben wir unseren Jour Fixe in Hamburg genannt, bei dem Ihr Euch über die „Chemie“ im Schneideraum ausgetauscht habt und über das notwendige Positionieren der Editoren zwischen Regie, Produktion, Redaktion und/oder Verleih.

 

Nicht nur in Hamburg sondern auch bei den Jour Fixes in Berlin, Köln, München und Stuttgart ist deutlich geworden, dass wir in Konfliktsituationen noch einige Tipps von Experten gebrauchen könnten, um uns besser zu behaupten und um unsere eigenen Interessen nicht aus dem Blick zu verlieren – neben der Solidarität und Kollegialität.

 

Wir haben mit Sonja Umstätter eine Expertin gefunden, die nicht nur selbst als Filmemacherin arbeitet und Professorin für Bewegtbild ist, sondern darüber hinaus auch über jahrelange Erfahrungen als Coach in Sachen Kommunikation und Konfliktlösungen für Kunst- Kultur- und Medienschaffende in Teams und für Einzelpersonen gesammelt hat, die sie uns in einem 4-stündigen Workshop weitergeben wird.

 

Hier die Inhalte und Ziele des Workshops:

 

·         Sichtung der vorhandenen Themen, Schaffen von Transparenz

·         Erkennen & Benennen von Konflikten mit RegisseurInnen

·         Konfliktursachen & Diagnose von Konflikten (worum geht es wirklich?)

·         Reflexion der eigenen Rolle

·         Offene & klare Kommunikation mit RegisseurInnen

·         Verbesserung der Stimmung und der Zusammenarbeit mit RegisseurInnen

·         Übungen zum Feedback

 

Mehr über Sonja Umstätter erfahrt Ihr unter http://coaching-laden.de/ueber-uns/sonja-umstaetter/

 

Investiert in Eure Zukunft! Wir freuen uns auf Euch!

 

Silke Spahr und Sonja Umstätter

 

 

Verhandlungstraining für Editoren

 

WANN

Samstag, den 27. Mai von 10 bis 15 Uhr (inkl. einer Stunde Pause)

 

WER

Leitung Sonja Umstätter

 

WO

Der Coaching Laden

Bötzowstr. 28

10407 Berlin

 

TEILNAHMEGEBÜHR

BFS-Mitglieder:                EUR 120,00 inkl. Mehrwertsteuer

NICHT-Mitglieder:           EUR 240,00 inkl. Mehrwertsteuer

 

ANMELDEFRIST

Bitte  meldet Euch verbindlich bis zum 12. Mai 2017 unter mail@bfs-filmeditor.de an. Eure Anmeldung gilt als verbindlich, wenn Ihr die Teilnahmegebühr auf das Konto des BFS überwiesen habt:

 

Bankinstitut:      GLS-Bank Bochum

Name:                 BdV Filmschnitt Editor e.V.        

IBAN:                    DE 19 4306 0967 1140 7882 00.

 

Kostenlose Stornierungen sind leider nicht möglich.

 

Im Nachgang zu dem Workshop könnt Ihr bei Sonja Umstätter auch Einzelcoachings zu vergünstigten Konditionen in Anspruch nehmen: Ihr erhaltet einen 10%igen Rabatt: als BFS-Mitglied zahlt Ihr dann für ein 90-minütiges Einzelcoaching  € 135,00 brutto.

URTEIL DES BUNDESSOZIALGERICHTS

zum Thema Selbstständigkeit

BVFK - Infotreffen Nord Hamburg, Goldbekhaus, Seminarraum 2,19:30 Uhr

BVFK Veranstaltungen - Fr, 2017-04-28 02:00
Selbständige als Arbeitnehmer? – Was Ihr als „freier“ Beschäftigter unbedingt wissen müsst!

Wahljahr

Der Bundestagsabgeordnete Burkhard Blienert (SPD) ist u.a. im Ausschuss für Kultur und Medien und filmpolitischer Sprecher der SPDF-Bundestagsfraktion. Er ist einer unserer Ansprechpartner, wenn es um KSK, Pensionskasse Rundfunk oder verkürzte Anwartszeit für AL 1 geht. Wir werden in diesem Wahljahr uns angetragene Informationen zur politischen Meinungsbildung  an unsere Mitglieder weitergeben. Deshalb im Anhang der Infobrief von Herrn Blienert.

 

170426 RD

2017-03-28 Infobrief Blienert.pdf

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