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BFS - Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.

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Aktuelle Meldungen und Termine vom BFS
Aktualisiert: vor 1 Stunde 15 Minuten

Wer ist der BFS?

Mo, 2017-05-22 17:02
Der BFS ist ein Verband, der für die Stärkung der Rechte aller in Deutschland tätigen Editor*innen kämpft. Dies geschieht sowohl im wirtschaftlichen als auch im künstlerischen Sinne. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Berufsbild der Editoren als wichtige Miturheber eines Filmwerks zu stärken und gegen die in der Branche lauernden Gefahren des Lohndumpings und der teilweise geringschätzigen Wahrnehmung zu verteidigen. Das Selbstverständnis der Editoren als kreative Schöpfer eines Werks ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, steht für uns an höchster Stelle. Dafür treten wir in Politik und Wirtschaft mit gestärktem Selbstbewusstsein und klaren Forderungen auf. Wir kooperieren mit wichtigen Branchenvertretern und führen mit TV-Sendern und Produzenten Verhandlungen für gemeinsame Vergütungsregelungen und Erlösbeteiligungen. Wir setzen uns auf Augenhöhe mit allen anderen Gewerken für mehr Solidarität in der Filmwirtschaft ein. Wir kämpfen vehement für unseren Nachwuchs, fordern den Schutz der für den Filmschnitt so essentiellen Arbeit unserer Schnittassistent*innen. Wir bieten allen Mitgliedern ein Netzwerk von Kollegen und Kolleginnen, mit denen sie sich in einem geschützten Raum über technische, kreative Fragen wie auch über Gagen und Verträge austauschen können.

„Bruder Jakob“ erhält eine Trophäe!

Mi, 2017-05-17 10:55
Der Dokumentarfilm, der bereits auf zahlreichen renommierten Filmfestivals wie dem DOK Leipzig und dem Krakow Film Festival lief, gewinnt beim diesjährigen DOK.fest München den Preis für den besten Dokumentarfilm im deutschen Wettbewerb!
In der Jurybegründung heißt es:
Der Film erzählt in unprätentiösen und sehr emotionalen Bildern von Jakobs Bedürfnis nach Spiritualität, von der Kraft und Unbarmherzigkeit von Religion und Familie. Das Ringen der beiden Brüder um einander führt uns vor Augen, dass Dialog besser ist als Ausgrenzung, dass Verständnis immer vor einem Urteil stehen muss, dass eine Leitkultur, die für alle gilt, nicht so leicht auszumachen ist.
Wir gratulieren dem gesamten Team und Yana Höhnerbach von Herzen!

Neues Ehrenmitglied <br />Heidi Handorf

Sa, 2017-05-13 18:20
Letzten Samstag bei der Jahreshauptversammlung gab es auch eine kleine Überraschung, die wir absichtlich nicht in der Tagesordnung erwähnt hatten: Wir haben Heidi Handorf zum neuen Ehrenmitglied des Verbandes gekürt! Für alle die nicht dabei sein konnten, sind hier ein paar Fotos und die von Florentine Bruck gehaltene Rede zum nachträglichen Genießen. Laudatio von Florentine Bruck Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde! Es ist mir eine ganz besondere Freude, heute eine Frau als neues Ehrenmitglied des BFS zu begrüßen, mit der mich seit vielen Jahren eine kollegiale, wie private Freundschaft verbindet: Heidi Handorf. Heidi ist in jeder Hinsicht eine herausragende Kollegin, was sich nicht nur in ihrer beruflichen Laufbahn, sondern auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement widerspiegelt. Geboren im norddeutschen Uetersen, fand Heidi schon bald den Weg nach Hamburg, wo sie bei der Deutschen Wochenschau eine Ausbildung zur Schnittassistentin und "Jungcutterin" machte. Negativschnitt, Musik anlegen, Vertonung – all das lernte sie, genau wie das Schneiden, von der Pike auf. Ab 1973 arbeitete Heidi in München als Schnittassistentin, u.a. von Jane Seitz ("Die Verrohung des Franz Blum", Regie: Reinhard Hauff), Inez Regnier, Beate Mainka-Jellinghaus und Peter Przygodda ("Die verlorene Ehre der Katharina Blum", Regie: Volker Schlöndorff & Margarethe von Trotta). Seitz, Mainka-Jellinghaus, Regnier und Przygodda: Das waren die damaligen Stars unter den Filmeditoren und von all ihnen hat Heidi gelernt. Es war die Art von Ausbildung unseres Berufes, wie es sie heute fast nicht mehr gibt – das Weiterreichen des Staffelstabs an die nächste Generation. "Eine schöne Zeit", wie Heidi immer wieder betont. Außerdem arbeitete Heidi in dieser Zeit auch als Script/Continuity, manchmal sogar in Doppelbeschäftigung: Tagsüber als Script am Set, Abends als Schnittassistentin Muster anlegend, was natürlich irgendwann zu viel wurde. Bei Alexander Kluges satirischem Film "In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod", assistierte sie Beate Mainka-Jellinghaus. Hier durfte sie ihre erste eigene Kinoszene schneiden, eine erotische Bettszene auf die Frau Jellinghaus keine Lust hatte. Von der 12-minütigen Szene, die Heidi zusammen mit dem Ko-Regisseur Edgar Reitz montierte, blieb allerdings im fertigen Film nicht mehr viel übrig. Eine der ersten Produktionen, bei denen Heidi alleine den Schnitt verantwortete, war die erfolgreiche Kinderserie "Neues aus Uhlenbusch", unter der Regie von Rainer Boldt. Danach ging es Schlag auf Schlag: "Der Komantsche" und "Der Neger Erwin" mit Herbert Achternbusch; "Heimat" von Edgar Reitz, der 1984 nach zweieinhalb Jahren Arbeit beim Filmfestival in Venedig gezeigt wurde; "Stammheim" von Reinhardt Hauff, der 1986 den Goldenen Bären der Berlinale bekam; und "38 – Auch das war Wien" von Wolfgang Glück, der 1987 als österreichischer Beitrag für den Oscar "Bester Fremdsprachiger Film" nominiert war. "Des Teufels Paradies" von Vadim Glowna, "Blauäugig" von Reinhardt Hauff, und "Der Kinoerzähler" von Bernhard Sinkel, für den Heidi erstmalig für den Deutschen Kamerapreis nominiert war, sind weitere Filme aus dieser Zeit. Auch für das Fernsehen hat Heidi erfolgreich gearbeitet, davon alleine 10 Fernsehspiele mit Matti Geschonneck. Für "Angst hat eine kalte Hand" und "Ein mörderischer Plan" war sie weitere Male für den Kamerapreis nominiert. Auch ihre Zusammenarbeit mit Oliver Storz sei erwähnt, mit dem sie 4 Fernsehspiele machte. Was immer Heidi macht, sie kniet sich ganz hinein. Es gibt Weniges, was sie nicht ausprobiert. Das gilt beim Filmschnitt genauso wie beim Essen und Kochen, einer weiteren großen Leidenschaft Heidis. Da sie den Beruf selbst als Schnittassistentin begann, hat Heidi immer großen Wert auf ihre Assistenten gelegt, die sie, wo sie konnte, gefördert hat, und mit vielen bis heute in Kontakt steht. Von 2006 bis 2008 war sie im Vorstand des BFS. Eine kleine Anekdote aus der Zeit, als die Geschäftsstelle noch in München war: Im Winter ging Heidi jede Woche ins BFS-Büro, um für Uta Freiwald, die damals die Geschäftsstelle leitete, die Heizung anzuschmeißen, damit Uta im Ladengeschäft nicht frieren musste. Überhaupt ist Heidi ein emphatischer, engagierter Mensch, einer, der das Herz manchmal auf der Zunge trägt, aber es immer auf dem rechten Fleck hat. Als Freundin ist Heidi ein Pfund, weil man alles mit ihr bereden kann. Sie kümmert sich selbstlos um eine syrische Flüchtlingsfamilie, ist als Mediatorin an einer Schule tätig und bringt Kindern im Verein "Lesefüchse" das Lesen nahe. Heidi bereichert jede Diskussion zum Thema "Politik und Gesellschaft", da sie ein grenzenloses Interesse an allen Facetten das Lebens hat. Jeder Tag beginnt für sie mit der ausführlichen Lektüre der "Süddeutschen" und sie hat zu allem eine Meinung, die sie, wenn nötig, vehement verteidigt. Außerdem ist sie leidenschaftliche Kino- und Operngängerin. Ich kann mich glücklich schätzen, sie zur Freundin zu haben! Und ich kann Euch sagen, ein Abend gemeinsam mit Heidi und Monika Schindler ist nicht zu toppen... Nun freue ich mich, unser neues Ehrenmitglied begrüßen zu dürfen, liebe Kollegen: Heidi Handorf! Lebensstationen von Heidi Geboren am 5. 2. 1949 in Uetersen, Schleswig-Holstein 1968: Fotografenlehre mit Gesellenbrief in Elmshorn 1969: Kopierwerkslehre bei Geyer in Hamburg, u. a. Lichtbestimmung 1970: Ausbildung zur Schnittassistentin & "Jungcutterin" bei der Deutschen Wochenschau in Hamburg 1972: Umzug nach München; Festanstellung bei PT-Film, Schnitt von Werbung 1973 – 1978: Schnittassistenzen und Script/Continuity bei Serie und Kino 1977 – 2014: Filmschnitt von Kino, TV & Serie – insgesamt über 100 Filme 3 mal nominiert für den besten Schnitt beim Deutschen Kamerapreis: 1993 für "Der Kinoerzähler"; 1995 für "Angst hat eine kalte Hand"; 2001 für "Ein mörderischer Plan" 2017-05-06 Heidi Handorf, Florentine Bruck ©Driemel

Im Zeichen des „Besten Schnitts“

Fr, 2017-05-12 11:44
Am Vorabend der Verleihung des Deutschen Filmpreises stand die Veranstaltung ungeSCHNITTen am 27.4.2017 ganz im Zeichen des „Besten Schnitts“. Die drei nominierten Einzelleistungen wurden von je einem/r Editor*in besprochen, so dass die Preiswürdigkeit einer jeden Arbeit mit Beispielen aufgezeigt und benannt wurde. Florentine Bruck analysierte den Schnitt von TSCHICK (Andrew Bird), Katharina Schmidt sprach über TONI ERDMANN, montiert von Heike Parplies, und Dietmar Kraus lobte Bettina Böhlers Montage von WILD. Auf diese Weise fand nicht nur eine Ehrung der stilistisch sehr unterschiedlichen Montageleistungen statt. Auch die Diskussion über die Frage: “Wie sprechen wir über Filmmontage?”, die uns schon in der vorangegangenen ungeSCHNITTen-Veranstaltung beschäftigt hatte, wurde damit fortgesetzt. Wir danken allen Beteiligten für Ihr Engagement und unseren Gästen für Ihr reges Interesse! Julia Oehring
Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. ungeSCHNITTen – Gespräche mit Filmeditor*innen am 27.4.2017 Fotos: Sylvia Steinhäuser

Marion Tuor erzählt über ihre Arbeit an TROCKENSCHWIMMEN!

Mi, 2017-05-10 12:35
In TROCKENSCHWIMMEN schlägt eine Gruppe Senioren hohe Wellen. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters möchten sie in einer Leipziger Schwimmhalle endlich schwimmen lernen. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Schüler selbst. Vom Segler bis zur Hausfrau bringt jeder seine eigene Lebensgeschichte, seine Ängste und Sehnsüchte mit in den Kurs. Gemeinsam gehen die älteren Damen und Herren die vor ihnen liegende Aufgabe mit Unsicherheit aber auch mit Freude und Humor an und beweisen, dass es nie zu spät ist, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Ein Gespräch mit Susanne Kim (Regie) und Marion Tuor (Schnitt). Susanne Kim: Was war für dich das Besondere beim Schneiden von Trockenschwimmen?: Marion Tuor: Das Interessante für mich war insbesondere die fragmentarische Erzählweise und dass ganz verschiedene Materialien zusammenkommen: klassisch beobachtende Szenen in einer Schwimmhalle, aber auch eine assoziative Erzählebene - Super8 Archiv-Material und die dazu von dir, gemeinsam mit Heike Hennig und den Protagonisten entwickelten Choreografien. Die verschiedenen Erzählebenen auszutarieren und miteinander zu einem organischen Fluss zu verweben, war der grösste Teil unserer Schnittarbeit. Es gibt da diese starke Szene mit einer der Schwimmerinnen, die ihre Angst vor dem Wasser in einem leeren Schwimmbecken “heraustanzt”. Eine inszenierte Situation, die für viele Zuschauer das klassisch Dokumentarische sprengt, aber echt und nah ist in ihrer Emotionalität. Bei dieser und bei allen anderen  Choreografien haben wir uns im Schnitt entschieden, keinen Bruch zu machen. Diese Ebene haben wir also nicht im Visuellen, etwa in der Farbkorrektur, in der Bildgestaltung oder im Ton abgegrenzt, sondern im Gegenteil lange daran gearbeitet, dass ein Bildfluss entsteht. Susanne Kim: Und es war dabei wichtig, dass die Bilder auf verschiedenen Ebenen funktionieren, dass wir eine Essenz herausarbeiten, aus allem, was uns an den Themen “Schwimmenlernen, Wasser, Alter, Angst” usw. interessiert. Dass man jetzt nicht DIE Geschichte des einzelnen Protagonisten erzählt, sondern eher eine Stimmung zum jeweiligen Charakter erzeugt. Dabei war auch das Sounddesign von großer Wichtigkeit. Schnitt hat etwas von Collagieren für mich, im Falle von Trockenschwimmen besonders. Oft ist es so, dass man zwei, drei Elemente arrangiert und dann merkt, dass eines davon zu viel ist, es bringt alles aus der Balance... Marion Tuor: Wir arbeiten ja schon in der Entwicklungsphase zusammen, beim Diskutieren des Konzepts, beim Beurteilen erster Rechercheaufnahmen... Gibt es da eigentlich etwas, das für dich den “Editoren-Blick” ausmacht? Etwas, das für dich in dieser Phase des Prozesses besonders hilfreich ist? Susanne Kim: Wichtig ist für mich vor allem, dass wir uns mittlerweile gut kennen und ich mit dir ungefiltert über meine Ideen und Gedanken sprechen kann – ich muss dir nichts pitchen, ich darf auch zweifeln. Im Allgemeinen denke ich, dass Editoren durch ein – in mancher Hinsicht auch sehr pragmatisches - dramaturgisches Denken, schon sehr früh Richtungen und Strukturen erkennen, die helfen, ein Gerüst für den Film zu bauen. Es geht ja schon bei der Stoffentwicklung im Dokumentarfilm darum, einen soliden Rahmen zu schaffen, innerhalb dessen man dann sehr frei agieren kann. Das setzt sich dann während des Drehs und im Schnittraum fort. Dabei passieren natürlich auch Dinge zwischen Editor und Regie, die auf einer nicht verbalisierten Ebene funktionieren... Marion Tuor: Es ist sicher eine Schwingung, die da sein muss, wenn man zusammenarbeiten will. Es braucht aber auch ein gewisses Maß an Reibung zwischen Schnitt und Regie... Dass man einander gegenüber offen ist, aber sich auch gegenseitig hinterfragt und herausfordert. Bei einem Stoff, den ich editiere, muss ich spüren, wo liegt die Begeisterung der Regie und steckt mich das an? Und sehe ich in dem Stoff inhaltlich und formal etwas, dass ich anziehend finde? Und man muss auch ein bisschen Neuland betreten mit der Arbeit,  es muss etwas dabei sein, das herausfordert. Alles andere ist Stillstand. Trockenschwimmen, Kinostart 4.5. http://www.trockenschwimmen.de

Eine starke Gemeinschaft!

Sa, 2017-05-06 11:56
Am 06. Mai fand in der Filmbühne am Steinplatz unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Sie war nicht nur von regem Austausch über die anstehenden Vorhaben unseres Verbandes geprägt, der Vorstand und die Geschäftsführung durfte seinen Mitgliedern stolz die Errungenschaften des letzten Jahres präsentieren. Die Ergebnisse der oftmals ehrenamtlichen Gremienarbeit wurden erörtert: ob es um direkte Umsetzung unserer Ziele in der VG Bildkunst, im Beirat der Künstlersozialkasse oder in der Vertretung der Initiative Urheberrecht geht – der BFS ist weiter auf dem Vormarsch! Emotionale Momente gab es auch: die Editorin Heidi Handorf wurde zum neuen Ehrenmitglied gekürt.
Der BFS hat viel erreicht, doch ihm steht auf vielen Plattformen in der Medienbranche noch viel Arbeit im Kampf um mehr Anerkennung des Editoren Berufes und für höhere Gagen bevor. Ein starker Fokus während der Versammlung lag auf den Fragen rund um den Schutz der Schnittassistent*innen und einer künftigen AG Nachwuchs, die sich darum kümmern wird, für alle Berufseinsteiger*innen würdige Arbeitsbedingungen zu schaffen und faire Gagen auszuhandeln.
Der aktuelle Gagenkompass für Editor*innen wurde ausgewertet, viele Fragen zur gerade ausgehandelten Option auf eine vergünstigte Rechtsschutzversicherung für unsere Mitglieder kamen auf den Tisch. Außerdem wurde das Thema Folgevergütungsregelungen – erste konstruktive Verhandlungsgespräche mit Sendern fanden bereits statt – allen anwesenden Mitgliedern erklärt und über weiterreichende Strategiekonzepte in dieser Agenda diskutiert.
Eine spannende Teamarbeit zu verschiedenen internen und externen Zielen der Verbandsarbeit führte zu wichtigen Erkenntnissen. Alle Beschlüsse zu künftigen Vorgehensweisen des Vorstandes wurden nahezu ohne Gegenstimmen beschlossen, was derzeit dem Verband sehr guten Rückenwind gibt und das Selbstverständnis des BFS als Heimat aller Filmeditor*innen für die weitere Arbeit stärkt.
Der BFS ist eine starke Gemeinschaft, die vom Austausch mit ihren Mitgliedern lebt! Der Vorstand und die Geschäftsführung dankt allen Mitgliedern, die vor Ort waren herzlich für das zahlreiche Erscheinen und den lebendigen Austausch, ohne den die Vorstandsarbeit nur halb so gut voranschreiten könnte!

Lola 2017: Eine Sternstunde für die Filmeditoren!

Fr, 2017-04-28 18:29
Mit Monika Schindler als Ehrenpreisträgerin war die diesjährige Verleihung des Deutschen Filmpreises für die Filmeditoren Deutschlands eine ganz besondere Veranstaltung. Schon in der Laudatio von Andreas Dresen stand seine  besondere Wertschätzung für die Arbeit der Filmeditoren und natürlich im Besonderen für die wunderbare Monika Schindler im Mittelpunkt. Monika Schindler hat nach minutenlangen Standing Ovations (auf der BFS-Facebook-Seite noch einmal zum Miterleben) eine großartige Rede gehalten – voller Herz, Enthusiasmus und Solidarität für alle Kollegen! Der Filmschnitt hatte an diesem Abend eine große Bühne und die Filmbranche wurde einmal mehr daran erinnert, dass die kreative, dramaturgische Arbeit der Editoren maßgeblich für den Erfolg eines Filmwerks ist. Und hier gilt unser Dank auch der Filmakademie, die zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Filmpreises eine Editorin mit dem Ehrenpreis geehrt hat – diese Entscheidung macht uns stolz und zeigt, dass langsam ein Umdenken in der Filmbranche einsetzt. „Monika Schindler hat so viel und vielseitige deutsche Filmgeschichte geschaffen, dass einem der Atem stockt“, so Iris Berben, die Präsidentin der Deutschen Filmakademie und Vorsitzende der Ehrenpreisjury. Die Lola 2017 für den Besten Schnitt ging an Heike für „Toni Erdmann“, der auch mit der Goldenen Lola für den besten Spielfilm ausgezeichnet wurde. Hier findet Ihr alle Preisträger im Überblick: http://www.deutscher-filmpreis.de/preistraeger-2017/ Auf der Party trafen Silke Spahr und Claus Wehlisch auf Christoph Oertel vom bvft, Rechtsanwalt Steffen Schmidt-Hug und Michael Neubauer vom BVK.

Workshop „Konfliktlösungen für Editor/Innen“ in Berlin!

Fr, 2017-04-28 13:47

„Was tun, wenn`s brennt?“ haben wir unseren Jour Fixe in Hamburg genannt, bei dem Ihr Euch über die „Chemie“ im Schneideraum ausgetauscht habt und über das notwendige Positionieren der Editoren zwischen Regie, Produktion, Redaktion und/oder Verleih.

 

Nicht nur in Hamburg sondern auch bei den Jour Fixes in Berlin, Köln, München und Stuttgart ist deutlich geworden, dass wir in Konfliktsituationen noch einige Tipps von Experten gebrauchen könnten, um uns besser zu behaupten und um unsere eigenen Interessen nicht aus dem Blick zu verlieren – neben der Solidarität und Kollegialität.

 

Wir haben mit Sonja Umstätter eine Expertin gefunden, die nicht nur selbst als Filmemacherin arbeitet und Professorin für Bewegtbild ist, sondern darüber hinaus auch über jahrelange Erfahrungen als Coach in Sachen Kommunikation und Konfliktlösungen für Kunst- Kultur- und Medienschaffende in Teams und für Einzelpersonen gesammelt hat, die sie uns in einem 4-stündigen Workshop weitergeben wird.

 

Hier die Inhalte und Ziele des Workshops:

 

·         Sichtung der vorhandenen Themen, Schaffen von Transparenz

·         Erkennen & Benennen von Konflikten mit RegisseurInnen

·         Konfliktursachen & Diagnose von Konflikten (worum geht es wirklich?)

·         Reflexion der eigenen Rolle

·         Offene & klare Kommunikation mit RegisseurInnen

·         Verbesserung der Stimmung und der Zusammenarbeit mit RegisseurInnen

·         Übungen zum Feedback

 

Mehr über Sonja Umstätter erfahrt Ihr unter http://coaching-laden.de/ueber-uns/sonja-umstaetter/

 

Investiert in Eure Zukunft! Wir freuen uns auf Euch!

 

Silke Spahr und Sonja Umstätter

 

 

Verhandlungstraining für Editoren

 

WANN

Samstag, den 27. Mai von 10 bis 15 Uhr (inkl. einer Stunde Pause)

 

WER

Leitung Sonja Umstätter

 

WO

Der Coaching Laden

Bötzowstr. 28

10407 Berlin

 

TEILNAHMEGEBÜHR

BFS-Mitglieder:                EUR 120,00 inkl. Mehrwertsteuer

NICHT-Mitglieder:           EUR 240,00 inkl. Mehrwertsteuer

 

ANMELDEFRIST

Bitte  meldet Euch verbindlich bis zum 12. Mai 2017 unter mail@bfs-filmeditor.de an. Eure Anmeldung gilt als verbindlich, wenn Ihr die Teilnahmegebühr auf das Konto des BFS überwiesen habt:

 

Bankinstitut:      GLS-Bank Bochum

Name:                 BdV Filmschnitt Editor e.V.        

IBAN:                    DE 19 4306 0967 1140 7882 00.

 

Kostenlose Stornierungen sind leider nicht möglich.

 

Im Nachgang zu dem Workshop könnt Ihr bei Sonja Umstätter auch Einzelcoachings zu vergünstigten Konditionen in Anspruch nehmen: Ihr erhaltet einen 10%igen Rabatt: als BFS-Mitglied zahlt Ihr dann für ein 90-minütiges Einzelcoaching  € 135,00 brutto.

Urteil des BSG: Honorar kommt besondere Bedeutung zu und ist ein gewichtiges Indiz für Selbstständigkeit!

Mi, 2017-04-26 13:50
Der 12. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat am 31.03.2017 ein wichtiges Urteil zum Thema Scheinselbstständigkeit gefällt. Die Höhe des Honorars von Selbständigen in Relation zum Verdienst eines Angestellten zählt von nun an als wichtiges Kriterium! Im konkreten Klagefall ging es um  einen Heilpädagogen, der auf Basis von Honorarverträgen im Auftrag des Landkreises Erlangen-Höchstadt als Erziehungsbeistand Jugendliche zu Hause in ihren Familien besuchte und betreute („öffentliche Jugendhilfe“). Er war neben seiner Vollzeittätigkeit vier bis sieben Stunden wöchentlich tätig und erhielt dafür ein Honorar von 40,00 bis 41,50 Euro je Betreuungsstunde. Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) hatte den Heilpädagogen als scheinselbstständig eingeordnet und vom Landkreis Sozialversicherungsbeiträge nachgefordert. Der Landkreis klagte dagegen und bekam vor dem Sozialgericht, Landessozialgericht und jetzt auch dem Bundessozialgericht Recht. Mit dem Urteil ist für alle Selbständigen ein weiterer kleiner Meilenstein im Kampf für mehr wirtschaftliche und soziale Anerkennung erreicht. Details zum Urteil findet Ihr hier: https://www.vgsd.de/bundessozialgericht-fuehrt-honorarhoehe-als-wichtiges-kriterium-fuer-selbststaendigkeit-ein/

Rechtsschutzversicherung für BFS Mitglieder

Mi, 2017-04-19 13:36
Hier die erkämpften Konditionen im Einzelnen:
  • Arbeits-Rechtsschutz (als Arbeitnehmer)
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz
  • Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht (als Arbeitnehmer); Selbstbeteiligung liegt bei diesen Schadensfällen bei € 250,00.
  • Zusätzlich konnten wir auch den Vertragsrechtsschutz versichern – für alle freiberuflichen Mitglieder. Damit müssen BFS MitgliederInnen quasi eine „Erstberatung“ bei einem Rechtsanwalt weitestgehend selbst bezahlen. Im Falle eines Prozesses aber erhalten sie anschließend im Verlauf die finanzielle Unterstützung durch den Versicherer.
Da es sehr ungewöhnlich ist, eine Vertragsrechtsschutzversicherung als Rahmenvertrag für viele Mitglieder zu so einem so günstigen Preis abzuschließen, hat der BFS Konditionen ausgehandelt, die den Umfang der Versicherungsleistungen auf einen Normalfall eingrenzen. Im Detail heißt das: Wir sind dabei davon ausgegangen, dass pro Projekt nicht mehr als € 30.000,00 verdient wird und damit auch der Streitwert einer etwaigen gerichtlichen Auseinandersetzung nicht höher liegen wird. Hierdurch ergeben sich insgesamt mögliche Kosten für Rechtsanwalts- und Gerichtskosten in Höhe von höchstens € 10.000,00. Vor diesem Hintergrund wurde für die Vertragsrechtsschutzversicherung eine Streitwertobergrenze von € 30.000,00 vereinbart. Die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen muss in unmittelbarem Zusammenhang mit Eurer selbständigen Tätigkeit als Editor*in stehen. Die Gesamthöchstersatzleistung je Mitglied/pro Kalenderjahr erstreckt sich auf € 10.000. Grundlage dieser Versicherung wird ein Rahmenvertrag sein, den der BFS mit der Allianz schließt. In diesem Vertrag muss sich der BFS verpflichten, eine jährliche Garantiesumme in Höhe von zunächst € 5.000,00 zu zahlen. Dies bedeutet für den BFS, dass wir den Gruppenvertrag nur dann abschließen können, wenn ca. 100 Mitglieder ein Interesse an dieser Versicherung haben! Hier die ausgehandelten Jahresbeträge inklusive 17% Versicherungssteuer:
  • für nichtselbständige/angestellte Verbandsmitglieder: € 42,00 pro Mitglied
  • für freiberufliche Verbandsmitglieder: € 118,00 pro Mitglied
Wichtig für alle BFS Mitglieder: Damit Ihr bei der nahenden Jahreshauptversammlung am 6. Mai 2017 über den Abschluss des Rahmenvertrages entscheiden könnt, meldet Euch bitte alle, die eine solche Rechtsschutzversicherung im Jahr 2017 abschließen wollen, unter rechtsschutz@bfs-filmeditor.de verbindlich an! Bei etwaigen Fragen könnt Ihr Euch gerne direkt an die Geschäftsführung unter spahr@bfs-filmeditor.de wenden. Diese leitet auch gerne an unseren Ansprechpartner bei der Allianz weiter.

Jahreshauptversammlung BFS 2017

Mi, 2017-04-19 12:48
Wir laden alle Mitglieder des BFS herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein und freuen uns sehr, Euch wieder zu sehen bzw. die vielen neuen Mitglieder kennen zu lernen! Wir wollen mit Euch gemeinsam neue Aktionen und Ziele entwickeln. Die Versammlung findet am Samstag, den 6. Mai 2017 in der Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstrasse 12, 10623 Berlin, statt. Wir starten um 12 Uhr, Ende der Versammlung ist voraussichtlich 19 Uhr. Anschließend laden wir Euch im Restaurant der Filmbühne auf ein Glas Wein und einen Flammkuchen ein! Die Tagesordnung für die Jahreshauptversammlung mit allen Themen, die uns sehr am Herzen liegen, sowie andere wichtige Dokumente zur JHV wurde allen Mitgliedern bereits per mail zugeschickt. Solltet Ihr diese nicht erhalten haben, bitte wendet Euch an die BFS Geschäftsstelle. Falls Ihr weitere für Euch wichtige Themen in die Versammlung einbringen wollt, könnt Ihr uns bis zum 22. April eine Mail schicken. Wir werden die Tagesordnung dann mit Euren Vorschlägen ergänzen! Da wir eine Satzungsänderung planen und diese Euch vor der Mitgliederversammlung dem Wortlaut nach bekannt sein muss, haben wir Euch die aktuelle Satzung ebenso per mail zugeschickt. Falls Ihr nicht persönlich an der Versammlung teilnehmen könnt, übertragt Eure Stimme bitte an eine Vertrauensperson. Dazu habt Ihr die entsprechende Stimmübertragungskarte per mail erhalten. Bitte füllt die Karte aus, unterschreibt sie und sendet uns das gescannte Dokument via mail zu. Alternativ könnt Ihr die Stimmübertragungen auch bis zum 29. April 2017 direkt an die Geschäftsstelle des BFS, Prenzlauer Allee 36 G, 10405 Berlin schicken. Achtung: Jedes Mitglied kann jeweils nur 7 Stimmen wahrnehmen! Und noch einige Infos zur Organisation:
  • allen Mitgliedern aus anderen Städten möchten wir den Anfahrtsweg erleichtern. Der BFS beteiligt sich daher an Euren Reisekosten mit € 50,00 pro Mitglied. Die Rechnungen oder Quittungen dazu gebt Ihr uns entweder bei der JHV oder schickt sie uns zu.
  • Wer eine Unterkunft benötigt oder anbietet, meldet sich bitte so schnell es geht bei der Geschäftsstelle.
  • Wir haben außerdem für Euch ein Zimmerkontingent im Motel One Berlin-Ku'Damm, Kantstraße 10, 10623 Berlin für die Nacht vom 6. Mai auf den 7. Mai 2017 zu einem Zimmerpreis von 69,00 EUR reserviert.
Um Eure Teilnahme an der Jahreshauptversammlung zu bestätigen, bitten wir Euch, uns das  Anmeldeformular, das Ihr erhalten habt ausgefüllt zuzusenden. Alle Dokumente, Informationen oder Fragen zur Jahreshauptversammlung schickt Ihr bitte direkt an mail@bfs-filmeditor.de Zusätzlich laden wir Euch zusammen mit Adobe zu der Veranstaltung "Die Creative Cloud für Editor/Innen" am Sonntag 07. Mai 2017 ein! Hier wollen wir Einblicke in die Arbeit mit Adobes Creative Cloud vermitteln, hauptsächlich die Videosuite/Premiere, aber auch Photoshop, Illustrator, Adobe Stock und Co.. Das Seminar soll kein Ersatz für eine vollwertige Schulung sein, wird Euch aber einen guten Überblick über die Möglichkeiten mit der Creative Cloud vermitteln. Wer Interesse hat, sollte dies in seiner Reiseplanung beachten! Und noch ein kurzer Hinweis zum Schluss: zu der Jahreshauptversammlung sind leider keine Nichtmitglieder zugelassen! Wir freuen uns sehr auf Euch und wünschen allen eine gute Anreise! Mit herzlichen Grüßen, Euer Vorstand

Ehrenpreis für Monika Schindler

Mi, 2017-04-12 13:47
Unser Ehrenmitglied und wunderbare Kollegin Monika Schindler ist die Ehrenpreisträgerin des diesjährigen Deutschen Filmpreises, der am 28.04. in Berlin verliehen wird.
Wir sind stolz und glücklich, dass mit ihr nicht nur eine herausragende Film Editorin geehrt wird, sondern dass diese Ehre zum ersten Mal überhaupt einer Editorin zuteil wird!
Wir gratulieren ihr von ganzem Herzen und hoffen, noch viele weitere Filme von ihr zu sehen! Florentine Bruck
Vorstand BFS

FILMPLUS 2017 - CALL FOR ENTRIES

Di, 2017-04-11 14:40
Ab sofort bittet Filmplus - Festival für Filmschnitt und Montagekunst um Einreichungen für den Wettbewerb um die beste Filmmontage in den Kategorien Spiel- und Dokumentarfilm sowie Kurzfilm. Die Einreichfrist endet am 31. Mai 2017 (Langfilme) und 30. Juni 2017 (Kuzfilme).
Die Wettbewerbe um den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm, den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm (beide mit je 7.500 Euro dotiert) und den Förderpreis Schnitt (dotiert mit 2.500 Euro und ermöglicht durch das Land NRW und die Deutsche Filmakademie) bilden auch in der 17. Ausgabe von Filmplus dessen Herz- und Kernstück.
Für die Langfilmwettbewerbe dürfen Kinofilme mit majoritär deutscher oder österreichischer Produktionsbeteiligung eingereicht werden. Der Kinostart muss im Zeitraum vom 01.06.2016 bis 31.05.2017 in Deutschland oder Österreich erfolgt sein.
Für den Förderpreis Schnitt gilt weiterhin, dass sich Editoren, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben und arbeiten, mit ihren Kurzfilmen – nicht länger als 20 Minuten und nicht älter als zwei Jahre – bewerben können.
Informationen zu den ausführlichen Einreichungsmodalitäten, den Anmeldebogen und weitere Informationen findet ihr unter: www.filmplus.de.
Filmplus freut sich wieder auf schöne Einreichungen von euch, entweder per Mail, Post oder für Kurzfilme über https://filmfreeway.com/festival/Filmplus.

Wir gratulieren: Die Pensionskasse Rundfunk gewinnt bedeutendste Auszeichnung für institutionelle Investoren in Deutschland in der Kategorie „Bestes Risikomanagement“!

Mo, 2017-04-10 14:16
In der Film- und Fernsehbranche sind festliche Preisverleihungen und wertvolle Auszeichnungen weit verbreitet – in der Versicherungsbranche eher eine Seltenheit. Umso mehr freuen wir uns, dass die Pensionskasse Rundfunk eine dieser seltenen Trophäen gewonnen hat! Am Abend des 5. April 2017, wurden zum elften Mal die portfolio institutionell Awards – die bedeutendste Auszeichnung für institutionelle Investoren in Deutschland - vergeben. Dabei hat das Finanzmagazin die Pensionskasse Rundfunk mit einem Award in der Kategorie „Bestes Risikomanagement“ ausgezeichnet. Den Preis hat Judith Rakers übergeben, die auch Mitglied der Pensionskasse ist.
Mehr Details findet Ihr hier (PDF). Silke Spahr

WERDE JETZT MITGLIED IM BFS!

Mo, 2017-04-10 13:49
Erstmals in der 30-jährigen Geschichte des Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. (BFS) haben wir die Möglichkeit, von den TV-Sendern und Produzenten aktiv mehr Geld und mehr Wertschätzung zu fordern. Erstmals können wir als BFS eigene Verhandlungen für gemeinsame Vergütungsregeln und Erlösbeteiligungen aufnehmen.
Wir sind bereit! Aber Du fehlst!
 
Der BFS braucht mehr Mitglieder, um sich gegenüber den Sendern und Produzenten besser behaupten zu können.
 
Wir brauchen alle Editoren an unser Seite, um zu fordern, was die Drehbuchautoren, Regisseure und seit kurzem auch die Kameraleute schon erreicht haben:
  • eine Erfolgsbeteiligung bei der Ausstrahlung Eurer Produktionen – und das auch bei Internetklicks und bei der Auswertung auf DVD oder Blu-ray,
  • eine Beteiligung an den Vertriebserlösen,
  • und das jeweils rückwirkend seit 2002!
Daher unser Appell an Euch: Gestalte Deine Zukunft als Editor gemeinsam mit uns – werde Mitglied im BFS! Dein Engagement kann das Zünglein an der Waage sein, das allen Editoren zu mehr Anerkennung verhilft. Der Vorstand des Bundesverbandes Filmschnitt Editor e.V. Alexander Berner
Sandra Brandl
Florentine Bruck
Stefan Essl
Dietmar Kraus
Julia Oehring
Claus Wehlisch Hier findest du eine Liste der zahlreichen Vorteile und Vergünstigungen als BFS-Mitglied.

Rabatte für BFS Mitglieder beim Erich Pommer Institut

Do, 2017-04-06 12:47
Wir haben mit dem Erich Pommer Institut Rabatte für BFS Mitglieder ausgehandelt! Von nun an erhältst Du als BFS Mitglied einen Rabatt in Höhe von 10% auf alle regulären Seminare des Erich Pommer Instituts in Berlin und München. Das Erich Pommer Institut (EPI) ist einer der führenden Weiterbildungsanbieter in der deutschen und europäischen Medienlandschaft und bietet zahlreiche Seminare und Workshops für Filmschaffende aus allen Bereichen an, geleitet von Profis und Branchenexperten. Das Institut ist Spitzenreiter in Sachen Medienrecht und Medienwirtschaft und hat immer Antworten parat, wenn es um rechtliche und wirtschaftliche Themen der Medienbranche geht. Dabei greift es auf ein großes internationales  Experten- und Branchennetzwerk zurück.

Beim EPI sind  auch zeitlich und örtlich flexible Online-Weiterbildungen möglich!!! Hier geht es zum Programm Weiter

Seminar mit Tobias Marschall

Sa, 2017-04-01 18:19
Das Seminar "Die optimierte Postproduktion" mit Tobias Marschall am 25.3.2017 in Berlin gab einen sehr informativen und unterhaltsamen Überblick über den Workflow und die Projektorganisation im Schneideraum des digitalen Zeitalters. Vom Anlegen der ersten Muster über die Roh- und Feinschnittphase mit der Betreuung von VFX bis zur weiteren Bearbeitung nach Picture Lock lauern viele Hürden und Tücken, die es in den Griff zu bekommen gilt. Es zeigte sich auch an der regen Beteiligung von gestandenen Editoren, wie wichtig es für alle Akteure in der Postprduktion ist, sich über die aktuellen Anforderungen an die Schnittassistenz auf dem Laufenden zu halten.
Im Anschluss an das Seminar gab es eine hochinteressante Diskussion unter den Kollegen darüber, wie wir es schaffen können gemeinsam mit den Assistenten wieder ein eng Verbundenes Team zu bilden und damit nicht nur den Beruf und das Ansehen der Schnittassistenten zu stärken, sondern auch die Arbeitsstandards der Editoren dauerhaft zu sichern.
Ein sehr schönes konstruktives Seminar, das unbedingt wiederholt werden sollte!

Gesa Jäger über TIGER GIRL

Mi, 2017-03-29 14:20
Die Filmeditorin Gesa Jäger stellt eines ihrer aktuellen Projekte vor. Sie hat den Film TIGER GIRL geschnitten, der auf der diesjährigen Berlinale zu sehen war und am 06.April in die Kinos kommt!

1. Welches ist für dich persönlich die stärkste Szene in dem Film?
Die U-Bahn-Prügelei - also der erste heroische Auftritt von Tiger! Das ist eine Szene, in der ich mich schnitttechnisch ziemlich austoben konnte. Ich habe vorher noch nie choreografierte Szenen mit Stunt-Leuten geschnitten und hatte wirklich Respekt davor, diese Action mit der Improvisation zu verbinden. Das hat dann aber großen Spaß gemacht, auch weil das Ausgangsmaterial toll war - von Timon Schäppis Kamera (der über Kopf-Shot mit der Drehung... da hab' ich vor Freude laut gequietscht beim Sichten!) über die angstfreie Tiger (Ella Rumpf), die da richtig mitgekämpft hat bis hin zu den gut ausgeführten Stunts. Wir haben im Feinschnitt dann noch in den Bewegungen von Tiger einzelne Frames rausgenommen, damit sie sich schneller und unberechenbarer bewegt, das macht eine Menge aus.
Über diese Szenen hinaus gibt es aber noch einige andere Sequenzen, die ich immer wieder gern sehe, z.B. die "Level 2"-Phase wenn Tiger und Vanilla im Einkaufscenter Taschenkontrollen durchführen und am Ende austesten, wie weit sie dabei gehen können.

2. Welche Szene hat Dich am meisten Arbeit gekostet?
Ich glaube, ich kann das gar nicht auf eine einzelne Szene beschränken. Was mich bzw. uns am meisten Arbeit gekostet hat, war das Formen der Figuren - ihren Entwicklungen einen nachvollziehbaren Fluss zu verleihen. Bei einem Impro-Film decken die SchauspielerInnen mit ihrem Spiel in den Szenen ja viel mehr ab als bei einem Film mit konventionellem Drehbuch, weil nie ganz klar ist, an welche Stelle des Films eine Szene am Ende wandern wird. Das heißt, es gibt vielleicht im Spiel einen tollen, magischen Moment, um den man die Szene baut - später im Prozess merkt man aber, dass diese Eigenschaft der Figur so früh oder spät im Film gar nicht zur Entwicklung passt und: zack - fällt plötzlich die ganze Szene und man fängt wieder von vorn an.
Wir haben dafür Grafiken gebaut, in denen wir z.B. die Stärke jeder der beiden Figuren pro Szene farblich dargestellt haben um einen Überblick zu gewinnen, wie die Entwicklung der Figuren genau ist. Dann haben wir unsere Wünsche an die Entwicklung daneben gestellt und sind dann sehr genau an jede Szene heran gegangen, haben jede Aussage und die Haltung der beiden Schauspielerinnen überprüft und versucht, in die von uns gewünschte Richtung zu arbeiten.

3. Was war besonders an der Zusammenarbeit mit dem Regisseur?
TIGER GIRL war für mich die zweite Zusammenarbeit mit Jakob Lass und zurzeit arbeiten wir schon am dritten gemeinsamen Film. Es ist toll zu merken, wie das Vertrauen wächst und dass wir inzwischen wissen, wann wir uns Raum geben und wann in die konzentrierte, gemeinsame Arbeit gehen müssen, damit wir am besten voran kommen.
Wir sprechen viel darüber, wie wir arbeiten wollen und wenn wir nicht weiter kommen oder verkrampfen, weil der Druck zu groß ist, können wir auch einfach gemeinsam was Albernes oder Lockerndes machen.
Jakob ist auf jeden Fall jemand, der die Montage liebt und weiß, welches Gewicht im Impro-Film auf ihr liegt. Deshalb ist für uns beide ein langer Schnittzeitraum - wie in diesem Fall gut neun Monate - sehr wichtig.
Das war schon bei LOVE STEAKS so und hat sich nun bei TIGER GIRL wiederholt: Jakob treibt mich dazu an, all die "Schnitt-Regeln", die aus Ausbildungszeiten und der Seherfahrung in meinem Unterbewusstsein verankert sind zu überwinden und mich nicht zu fragen "Geht das?" oder "Darf ich das?", sondern "Was bewirkt das?".

4. Und warum sollte man sich den Film unbedingt im Kino ansehen?
Es ist schwer, die Frage zu beantworten, ohne zu viel zu verraten. Für mich geht es um Selbstbewusstsein und Selbstermächtigung. Darum, Dinge erreichen zu können, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie in einem stecken - und trotzdem demütig zu sein.
Wem gerade nach einem Film ist, der vor Kraft strotzt, unkonventionelle Wege geht und das System, in dem wir uns bewegen infrage stellt ohne dabei pädagogisch zu sein, sollte sich TIGER GIRL jedenfalls unbedingt ansehen! #Filmtipps

Werkstattgespräch mit BFS-Mitglied Gesa Marten beim Internationalen Frauenfilmfestival 2017

Di, 2017-03-28 16:53

WERKSTATTGESPRÄCH

Was will ich wie erzählen? - Werkstattgespräch zur Dramaturgie
im Dokumentarfilm mit Gesa Marten

Do 06.04., 13.30 Uhr, Kino im U, Dortmund

 

Gesa Marten

 

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln 4. - 9. April 2017

Was will ich wie erzählen? 
Ein Werkstattgespräch zur Dramaturgie im Dokumentarfilm mit Gesa Marten

Gesa Marten zählt zu den renommiertesten Filmeditorinnen in Deutschland. Sie hat bei mehr als 60 Filmen, darunter Dokumentarfilme wie Vom Ordnen der Dinge (2013) oder die Langzeit-Trilogie Was lebst du? - Was du willst - Wo stehst du? (2004-2012) sowie Spielfilme wie Fräulein Stinnes fährt um die Welt (2009) undLowLights (2010), mitgewirkt. Ihre Montagearbeit wurde mehrfach durch Nominierungen und Preise ausgezeichnet (Deutscher Fernsehpreis, Deutscher Kamerapreis, Filmplus-Bild Kunst Schnitt Preis).

Gesa Marten ist Professorin für künstlerische Montage an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Im Workshop gibt sie für alle Interessierten Einblicke in ihre Arbeit als Editorin und Dramaturgin am Beispiel des Dokumentarfilms Seht mich verschwinden (FEMMEfille, 2015).

Der Film von Kiki Allgeier (Montage: Gesa Marten) erzählt die Geschichte von Isabelle Caro, die im Jahr 2007 für Aufsehen sorgte, als sie sich nackt mit nur 32 Kilo Körpergewicht für die „No-Anorexia“-Kampagne des italienischen Modelabels Nolita von Starfotograf Oliviero Toscani abbilden ließ.

Moderation: Prof. Sandra Hacker

In Kooperation mit dem Masterstudiengang Film der FH Dortmund

Eintrittspreise
VVK: 12 € / erm. 10 €
TK: 13 € / erm. 11 €

Festival-Akkreditierungen für Studierende und Schüler*innen (ab 18 Jahren) sind für eine Gebühr von 20,- Euro erhältlich.

Das gesamte Programm des Festivals und Infos: 
frauenfilmfestival.eu, Telefon: 0231-5025162 
Vorverkauf: westticket.de

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Das Festival wird gefördert und unterstützt von:

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Stefanie Görtz 
Film programms / PR & Communication 
mobile: ++49-170-2037198
goertz@frauenfilmfestival.eu -----------------------------------------------------------  on behalf of the client: 
Dortmund | Cologne IWFF International Women’s Film Festival
4 - 9 April 2017 in Dortmund
Postal adress: Küpferstrasse 3_D-44122 Dortmund
www.frauenfilmfestival.eu
https://www.facebook.com/IFFF.Dortmund.Koeln/?ref=hl
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Nominierungen Deutscher Kamerapreis

Do, 2017-03-23 18:20
Die Nominierungen für den Deutschen Kamerapreis sind bekanntgegeben worden und unser Kollege Konrad Kirstein ist für seinen Schnitt für
"ZDF.reportage: Die Jetpiloten - Bundeswehrflieger im Prüfstress" nominiert. Wir sagen an dieser Stelle : "Herzlichen Glückwunsch"! Natürlich beglückwünschen wir auch alle anderen Nominierten! http://www.deutscher-kamerapreis.de/wp-content/uploads/2017/03/20172203_Nominierungen_Liste.pdf BFS, Florentine Bruck

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