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Aktuelle Meldungen und Termine vom BFS
Aktualisiert: vor 1 Stunde 56 Minuten

Filmplus zeichnet Gewinner der Schnitt Preise 2016 aus

Mi, 2016-10-26 18:05
 Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 21. – 24. Oktober 2016 in Köln   Ode an die Schnittkunst Filmplus zeichnet Gewinner der Schnitt Preise 2016 aus   Mit der feierlichen Preisverleihung im Filmforum NRW im Museum Ludwig erreichte Filmplus – das Festival für Filmschnitt und Montagekunst nach vier intensiven, filmerlebnisreichen Tagen am Abend des 24. Oktober 2016 seinen Höhepunkt.   Als Novum in seiner 16-jährigen Geschichte wurde der Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm ex aequo für die Montageleistung an zwei der nominierten Spielfilme verliehen. Die Gewinner des mit 7.500 Euro von der Film- und Medienstiftung NRW dotierten Preises sind Vincent Assmann für „Heil“ sowie Claudia Linzer und Monika Willi für den österreichischen Beitrag „Thank You for Bombing“.   Die Jury, bestehend aus Raphael Beinder (Kameramann), Marek Harloff (Schauspieler), Janina Herhoffer (Editorin, Vorjahrespreisträgerin), Isabel Krolla (Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen) und Andrina Mracnikar (Regisseurin und Drehbuchautorin) begründete ihre Entscheidung wie folgt: „Zwei Filme, die sowohl in ihrer Machart als auch in der Wirkung auf den Zuschauer unterschiedlicher kaum sein könnten – uns jedoch, was die Montageleistung betrifft, gleichermaßen beeindruckt haben. „Thank You for Bombing“ erzählt uns in drei Episoden Krieg aus der Perspektive der Berichterstatter, in Erwartung der nächsten Sensation, über welche es zu berichten gilt. Krieg, der sich weit weg ereignet, oder sogar schon längst in der Vergangenheit liegt – aber immer zerstörerische Spuren hinterlässt. In konzentrierten Porträts strukturieren die Editorinnen den Film in drei Episoden, wobei es ihnen gelingt, den Spannungsbogen über den ganzen Film hinweg zu halten und die einzelnen Stränge geschickt zu einem gemeinsamen Ende zu führen. Die fast absurd anmutende Atmosphäre wird durch die kluge Montage für den Zuschauer physisch spürbar. „Heil“ hat uns beeindruckt, weil es der Montage gelingt, ein großes Ensemble an Figuren und Erzählsträngen nicht nur formal und rhythmisch, sondern auch dramaturgisch in den Griff zu bekommen. Die Montage bewegt sich dabei mit sicherem Timing zwischen satirisch überspitzten, hysterischen Momenten und entschleunigend wirkenden Szenen hin und her – um so Anlauf für das nächste szenische Feuerwerk zu nehmen.“   Der mit ebenfalls 7.500 Euro von der Stiftung Kulturwerk der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst dotierte Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm wurde vergeben an Kaya Inan für den Schnitt an dem Dokumentarfilm „Above and Below“.   Die Jury um Frank Amann (Kameramann), Susanne Brandstätter (Filmemacherin), Jutta Krug (Dokumentarfilm-Redakteurin des WDR), Carina Mergens (Editorin, Vorjahrespreisträgerin) und Gudrun Sommer (Leiterin des Festivals doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche) begründete ihre Wahl wie folgt: „Dem Dokumentarfilm, dessen Montage wir heute Abend auszeichnen, gelingt es, verschiedene Realitätsebenen sinnlich und geradezu explosiv in Bild und Ton aufeinander reagieren zu lassen. Sie entführen uns in eine intensive dokumentarische Kinoerfahrung, die zunächst geradezu fiktional anmutet. Die Räume, in denen sich der Film bewegt, stellt die Montage als rätselhaft vor – sie muten an wie Projektionen, wie Fluchtpunkte von Träumen. Der Schnitt nähert sich behutsam und spiralförmig seinen Protagonistinnen und Protagonisten. Die entfalteten Stimmungswelten ziehen uns in ihren Bann. Selbst dann, wenn wir in die Lebensgeschichten eintauchen, gelingt es der Montage, uns im Schwebezustand zu halten – auch durch das Verweben der Erzählungen der Protagonistinnen und Protagonisten aus dem on und off. Eine Begegnung von innerem mit äußerem Monolog. Uns haben die mutigen Schnittentscheidungen und die Musikalität der Montage überzeugt.“   Über die Vergabe des Nachwuchspreises berieten die Jurys des Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm und des Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm gemeinsam. Sie würdigten die Editorenleistung von Anna Grenzfurthner am österreichischen Kurzfilm „Wartezeit“ mit dem mit 2.500 Euro dotierten ARRI Media Förderpreis Schnitt, ermöglicht durch das Land NRW und die Deutsche Filmakademie, mit folgender Begründung: „Wir zeichnen eine Montageleistung aus, deren erzählerische Effizienz beispielhaft ist. Mit minimalen Mitteln wird maximale Intensität von Spannung und Identifikation ermöglicht. Die Editorin schafft es, mit einem ausgeprägten Gefühl für Timing in der kurzen Form, im Zuschauer eine Kettenreaktion an Projektionen und Ängsten auszulösen und so das Potential des Stoffes voll auszureizen.“ „Wartezeit“ feierte bei Filmplus 2016 seine Weltpremiere.   Ebenso von den Jurys des Nachwuchspreises lobend erwähnt wurde Amaury Berger für die Montage an „Julian“ mit der Begründung: „Der Film, dessen Montage wir heute mit einer Lobenden Erwähnung würdigen, hat uns tief berührt. Dem unkonventionellen Porträt gelingt die Verdichtung von Fragmenten, die uns in das fragile Universum des Protagonisten eintauchen lässt.“   Den von der GFF Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion mit 3.000 Euro dotierten Geißendörfer Ehrenpreis Schnitt nahm Ursula Höf entgegen.   Filmplus präsentierte vier Tage lang vom 21. bis 24. Oktober 2016 insgesamt 15 nominierte Filme in den Kategorien Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilm begleitet von ausführlichen Gesprächen mit den anwesenden nominierten Editoren und Editorinnen. Neben etablierten Programmsektionen wie u.a. dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Kinderfilm und Montage“ und der Ursula Höf gewidmeten Hommage fand zum fünften Mal der „Gastland“ -Abend statt, in diesem Jahr mit dem französischen Schnittmeister Guy Lecorne als Gast, erweitert um den „European Cut-Walk“, in dem Editoren aus fünf europäischen Ländern Schlaglichter auf die jeweiligen Montagebesonderheiten warfen.   Gemeinsam mit den Gästen, den Filmplus-Förderern, den Nominierten und den Jurys freuten sich die künstlerischen Leiter Kyra Scheurer und Oliver Baumgarten über ein durchweg gelungenes Get Together der Branche und des Kölner Kinopublikums bei einem facettenreichen Programm: „In diesem Jahr hat Filmplus besonders gezeigt, wie wichtig es für das Gewerk der Montage ist, als wesentlicher Bestandteil der Filmkunst innerhalb der Branche international vernetzt zu sein. Besonders der Gastlandabend „Frankreich“ im ausverkauftem Festivalkino mit den Gästen Guy Lecorne und Mathilde Muyard sowie unser European Cut-Walk sorgten für eindrucksvolle Festival-Momente. Aber auch der Themenschwerpunkt zur Montage im Kinderfilm hat bei Fachpublikum und Zuschauern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und konkrete Fallbeispiele mit Medienwirkungstheorie und Gremienpraxis erkenntnisreich verknüpfen können.“   Gleichzeitig ist die 16. Ausgabe von Filmplus eine ganz besondere in der Geschichte des Festivals: Mit „sweet sixteen“ den Kinderschuhen entwachsen, geht Filmplus in eine neue Lebensphase über. Nach sechzehn ebenso süßen wie intensiven Jahren ziehen sich die beiden Festivalgründer und Geschäftsführer Nikolaj Nikitin und Oliver Baumgarten aus dem Festival Filmplus zurück.   Beide danken allen Kollegen, Partnern und Förderern sowie den Gästen, die sie in den letzten 16 Jahren begleitet haben. „Unser Ziel, mehr Aufmerksamkeit auf die unsichtbare Arbeit der Editoren zu lenken, ist voll aufgegangen“, freuen sich die beiden GFs, „Jetzt ist es Zeit für uns für neue Aufgaben. Wir sind etwas wehmütig, aber auch sehr glücklich, die Geschicke von Filmplus in erfahrene Hände zu übergeben – im vollen Vertrauen auf seine weiterhin erfolgreiche Weiterentwicklung.“ Die Filmplus gUG von Nikitin und Baumgarten behält ihren Firmensitz in Köln und bleibt Trägerin des 2013 ins Leben gerufenen Workshops SOFA – School of Film Agents in Wroclaw, Polen.   Das Filmplus-Festival wird ab 2017 von den bisherigen künstlerischen bzw. organisatorischen Leiterinnen Kyra Scheurer und Jenny Krüger sowie Filmeditor Dietmar Kraus geführt.   Filmplus 2017 findet statt vom 27. bis 30. Oktober 2017. Informationen und Bildmaterial zu allen Preisträgern sowie die ausführlichen Jurybegründungen erhalten Sie unter: www.filmplus.de.   Pressekontakt oliver bernau pr - Oliver Bernau Tel.: +49 176 2020 2909 – E-Mail: oli.bernau@gmail.com Geschäftsführung Nikolaj Nikitin Organisatorische Leitung Jenny Krüger Künstlerische Leitung Oliver Baumgarten und Kyra Scheurer Hommage und Gastlandabend Werner Busch Themenschwerpunkt Kyra Scheurer   Filmplus wird veranstaltet   in Zusammenarbeit mit der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln und mit Unterstützung der Stiftung Kulturwerk der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst, mit Förderung vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein- Westfalen und der MedienStiftung Kultur, in Kooperation mit dem Österreichischen Verband Filmschnitt / austrian editors association (aea), der Berufsvereinigung Filmton e.V. (BVFT), dem Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. (BFS), Les Monteurs associés und doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche, supported by Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion KG, ARRI Media GmbH, AVID, Deutsche Filmakademie e.V., RTL, ifs internationale filmschule Köln, fayteq AG, Auto Strunk, ACT Videoproduktion, GO!, Listo Media Services, Film and Music Austria (FAMA), Neue Mazerate, Helios-Braustelle, Kölner Weinkeller, Eva Weissenberg, Forvert, Deutscher Kamerapreis Köln e.V. und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse KölnBonn Medienpartner sind Blickpunkt:Film, Film + TV Kameramann, Choices, Kulturservice Köln    Filmplus - Festival für Filmschnitt und Montagekunst   www.filmplus.de FACEBOOK INSTAGRAM

Drohende Querfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks über die Sozialkassen, Senkung der Haushaltsabgabe ist „Mogelpackung“, offener Brief an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder von fairTV e.V, BVK und den…

Di, 2016-10-25 18:14
Auf der MPK 26.-28.10.2016 wollen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder die Haushaltsabgabe senken. Gleichzeitig zeigt eine kurz vor der Veröffentlichung stehende, repräsentative Umfrage im Auftrag der Vereinigung der Berufsverbände Film und Fernsehen, „Die Filmschaffenden“ e.V., dass mehr als 55% der Film- und Fernsehschaffenden über keine ausreichende Altersvorsorge verfügen, weil sie es sich zumeist von den knappen Honoraren nicht leisten könne. Sehr viel Verantwortung trägt dafür der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der trotz steigender Haushaltsabgabe nicht sicher stellt, dass auch für Sozialabsicherung und Altersvorsorge genügendes Honorar bei den vielen Freien und Soloselbstständigen ankommt, welche das Programm zu großen Teilen herstellen. Vor diesem Hintergrund droht eine Querfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf dem Umweg über die Sozialkassen: Wer zu Erwerbszeiten keine ausreichende Altersvorsorge anspart, weil er das systemimmanent gar nicht kann, der bekommt im Alter Grundsicherung aus Steuermitteln. Die Bürger würden dadurch doppelt zur Kasse gebeten. Offener Brief PDF

Werkstattgespräch ungeSCHNITTen TONI ERDMANN

Mo, 2016-10-24 12:45
Am 13.10.2016 fand wieder ein Gespräch in der Reihe ungeSCHNITTen statt.
Im voll besetzten Kino der dffb sprach Heike Parplies, die Editoren des Filmes TONI ERDMANN, mit Julia Oehring über die Nuancen die während der rund 18 monatigen Schnittphase an TONI ERDMANN herausgearbeitet wurden.
Es schloss sich eine rege Diskussion über die vielseitigen Deutungsmöglichkeiten einzelner Szenen an, die an diesem Abend als Beispiel gezeigt wurden. Wir danken allen Teilnehmern und natürlich unserer Kollegin Heike Parplies sehr für diesen anregenden und informativen Abend.

Courant 3D Award für Dokumentation „Hanoi im Fluss des Lebens“

Di, 2016-10-18 16:32
Die BFS-Editorin Caro Bauermeister hat die 3D-Doku "Hanoi im Fluss des Lebens" geschnitten, der in Frankreich beim Courant 3D gewonnen hat. Drei Jahre harte Arbeit haben sich ausgezahlt. Caro Bauermeister nach der Preisverleihung: „Ich freue mich für den Film und dass er international, vor allem im Genre Dokumentation, seinen Weg gefunden hat. Es war für das ganze Team das erste 3D Projekt!“ Auf der Suche nach dem thematischen Kontext "Leben und Sterben" taucht der 3D Dokumentarfilm "Hanoi im Fluss des Lebens" in die Welt der asiatischen Metropole ein. In drei Episoden werden ganz besondere Menschen in ihrem Alltag beobachtet. Eine Christin, die durch ihren Glauben motiviert, täglich ungeborenen toten Kindern einen gebührenden Ort der Ruhe schafft. Ein Aktivist aus Frankreich, der in einem buddhistischen Waisenhaus den dort lebenden Kindern seine volle Aufmerksamkeit schenkt. Eine strenge Marktaufseherin, die von ihren Erfahrungen als ehrenamtliche Bestatterin AIDS kranker Toter berichtet. 30 Minuten mitten im Leben – abseits des Mainstreams! Caro Bauermeister zu ihrem Film: „Zu Beginn dieses 3D-Projektes dachte ich mir, dass eine aufwändige und neue Art von Montagearbeit auf mich zukommen würde und ich war sehr gespannt darauf, mehr über die Entstehung eines 3D-Filmes zu erfahren. Abgesehen von den technischen Herausforderungen war ich sehr überrascht, womit ich in der Montage konfrontiert wurde. Es entstand für mich ein neuer Raum des Montagedenkens. Die Räumlichkeit im Bild forderte mehr Aufmerksamkeit als gedacht. Mir wurde bewusst: 2D-Schnitt ist nicht gleich 3D-Schnitt. Andere Bilder, anderer Rhythmus.“ Und der Award dokumentiert, dass Caro Baumeister diese Herausforderung hervorragend gemeistert hat und mir ihrem Film neue Standards setzt!

BVFK und BFS organisieren gemeinsam Synergietage der TV- und Filmschaffenden!

Mo, 2016-10-17 13:30
Am 19. und 20. November 2016 finden auf Einladung von BVFK und BFS die ersten Synergietage statt, während der die Berufsverbände der TV- und Filmschaffenden über die Möglichkeiten einer engeren und effektiveren Zusammenarbeit nachdenken und sich gemeinsame Ziele setzen wollen. Ausgehend von dem Tagesgeschäft in den Verbänden wurden vier Themenkreise identifiziert, die alle Filmschaffenden schon seit Jahren beschäftigen und für die die Verbände ihr  Know-How und ihre Netzwerke bündeln wollen. Hierum geht es: Samstags, 19. November von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
  1. Strategien zur Stärkung der Rolle des Filmschaffenden als Arbeit- bzw. Auftragnehmer
    1. Anwartschaften Arbeitslosengeld I
    2. Statusfeststellungsverfahren
    3. Tarifvertrag TV FFS und gemeinsame Vergütungsregeln
Samstag, 19. November von 14:00 Uhr bis 18 Uhr
  1. Welche Gagen sollten wir verlangen und welche Erhöhung ist bei Rechnungstellung erforderlich?
    1. Gagenumfragen und Gagenspiegel
    2. Gagenrechner
    3. Gagenempfehlungen: Standardgagen, Mindestgagen oder Zielgagen?
  1. Wie sorgen wir für das Alter vor?
    1. Möglichkeiten der Altersvorsorge: DRV, KSK Pensionskasse - Zukunftsmodelle?
    2. Wie funktioniert die Pensionskasse Rundfunk?
    3. Wie werde ich Mitglied bei der KSK?
    4. Wie und in welche Höhe sorge ich privat vor? Erfahrungsaustausch
Sonntags, 20. November von 10:00 bis 13:00 Uhr
  1. Welche Aktionen/Veranstaltungen können wir gemeinsam organisieren?
    1. Fort- und Weiterbildungen: Gemeinsame Akademie, Kooperationen?
    2. Vorstöße in die Politik, Rundfunkräte und KEF-Mitglieder? Ein Abstimmen der möglichen Aktionen und wechselseitige Unterstützung
    3. Wo können wir wie gemeinsam vorgehen, um unsere Interessen bei öffentlichen Institutionen wie Deutsche Rentenversicherung, Finanzamt, Bundesagentur für Arbeit durchzusetzen?
  1. Viele Berufsverbände aktualisieren derzeit die Berufsbilder – wie können wir diese zukünftig effektiver einsetzen und auch gegenüber den wichtigen Einrichtungen der Film- und TV-Branche gemeinsam durchsetzen? Welche zusätzlichen Ansprüche und Rechte ergeben sich aus den immer komplexer werden Arbeitsfeldern?
Sonntags, 20. November von 14:00 bis 15:00 Uhr
  1. Was ist bei der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz zu beachten? Wie können wir die Bedürfnisse unsere Mitglieder gegenüber Arbeit- und Auftraggebern besser durchsetzen?
Interessierte können sich bis zum 28. Oktober 2016 unter den folgenden Emailadressen anmelden: office@bvfk.tv  oder spahr@bfs-filmeditor.de Veranstaltungsort ist: die .garage berlin Holsteinische Str. 39-40 12161 Berlin Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme Silke Spahr (BFS) und Frank Trautmann (BVFK)

Themenabend Hamburg

Mo, 2016-10-17 12:52
Am 11.10. 2016 fand in Hamburg ein Themenabend des BFS statt, zu dem Ulf Albert und Florentine Bruck eingeladen hatten.
Anwesend waren 17 Kollegen, die sich zum Thema „Was tun, wenn’s brennt?“ austauschten.
Das beinhaltete zum einen, die „Chemie“ im Schneideraum, das Positionieren zwischen Regie, Produktion, Redaktion und/oder Verleih, zum anderen, das eventuell daraus resultierende ausgetauscht werden bei einem Projekt. Sehr offen ließen uns die anwesenden Editoren auch an ihren unguten Erfahrungen dahingehend teilhaben.
Interessant dabei war auch, wie viele unterschiedliche Situationen es gab. Auch wir fanden an diesem anregenden Abend kein Allheilmittel dagegen, haben aber versucht, Lösungen zu finden:
  1. Offenheit mit allen Beteiligten bei Problemen im Schneideraum, am besten zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Je länger Differenzen schwelen, umso verhärteter werden sie im Lauf der Zeit.
  2. Kritik annehmen, wenn sie denn konstruktiv ist.
  3. Kommunikationswege offenhalten.
Außerdem wurde noch einmal darauf hingewiesen, daß ein Editor, dem angetragen wird, ein Projekt zu übernehmen, den Editor, der den Film begonnen, und daran eventuell schon monatelang gearbeitet hat, unbedingt vorher zu kontaktieren.
Dies gebietet, nicht nur den Mitgliedern des BFS, die Kollegialität und Solidarität, die wir im Umgang miteinander haben sollten. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten des Abends!

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