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Bundesverband Produktion Film und Fernsehen e.V.

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Aktualisiert: vor 2 Stunden 32 Minuten

ver.di zufrieden

So, 2016-03-06 10:56

In den Verhandlungen für den Tarifvertrag FFS hat die ver.di am 1.3.2016 nach eigenen Angaben deutliche Verbesserungen erreicht. Auch die Produzentenallianz ist zufrieden.

Die Gagenerhöhungen erfolgen in zwei Stufen: Ab April 2016 Erhöhung um einen Sockelbetrag von 30 € in der Woche (im Durchschnitt 2,7 %), ab Januar 2017 noch einmal 3 %. Mit dem Sockelbetrag wurde die Forderung der Berufsverbände teilweise berücksichtigt, die Unterschiede zwischen den Gehältern nicht weiter wachsen zu lassen.

Bezüglich der Arbeitszeit wurden nur leichte Einschränkungen der maximalen Arbeitszeit von 13 Stunden erreicht. Eine Beschränkung auf das gesetzlich erlaubte Maß von 10 Stunden täglich ist nicht in Sicht.

Die Tarifpartner bemühen sich für den Manteltarifvertrag um eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dadurch werden auch Produktionen, die nicht zur Produzentenallianz gehören, an diese Vereinbarungen gebunden.

Herstellungsleitung, Materialassistenz, Assistenz der Filmgeschäftsführung und Datawrangler bei HD-Produktionen wurden neu in die Gagentabelle aufgenommen. Interessanterweise gibt es aber kein einheitliches Berufsbild für die Assistenz der Filmgeschäftsführung.

Anfahrtszeiten von der Unterkunft zum Arbeitsplatz ("Shuttlezeiten") bei Dreharbeiten außerhalb des Firmensitzes sollen nach dem Willen der Produzentenallianz nicht auf die Arbeitszeit angerechnet werden.

 

6.3.2016 RD

Im Anhang noch einmal die Forderungen der Filmschaffenden vom Mai 2015 an die Tarifpartner zum Vergleich:

Forderungen der Filmschaffenden an die Tarifpartner

Protokoll online

So, 2016-03-06 09:56

Das Protokoll über die Jahreshauptversammlung vom 13.2.2016 findet sich im internen Bereich.

VeDRA

Di, 2016-02-23 12:54

PRESSEMITTEILUNG vom 23.2.2016

 

Ohne Wende kein Punkt – neuer Vorstand beim Verband für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA)

 

An der Spitze des Verbandes für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA) steht nach langer Zeit wieder eine Frau: Bei der Mitgliederversammlung während der Berlinale wurde Dr. Eva-Maria Fahmüller zur 1. Vorsitzenden gewählt. Damit setzt VeDRA die seit einigen Jahren bewusst gepflegte Verbindung von Kontinuität und Wandel konsequent weiter um. Fahmüller war bereits seit 2007 Vorstandsmitglied und stellvertretende Vorsitzende, auch die als neue stellvertretende Vorsitzende gewählte Dramaturgin Kyra Scheurer ist seit 2007 Mitglied des Gremiums. So gewährleistet die neue Verbandsspitze die professionelle Verstetigung bewährter Initiativen von VeDRA wie die Fachtagung FilmStoffEntwicklung, der Credit- und Honorarinitiative und filmpolitischer Stellungnahmen, etwa zur FFG-Novelle. Neue Impulse setzen die beiden gemeinsam mit einem deutlich gewandelten Team: Neben dem seit einem Jahr im Vorstand tätigen und nun im Amt bestätigten Dr. Enrico Wolf wählte die Mitgliedschaft die bereits bei der Verbandsinitiative „Open VeDRA“ federführend mitwirkende Angela Heuser sowie die aus Österreich stammende Dramaturgin Dr. Frauke Schmickl in den Vorstand.

 

VeDRA bedankt sich bei Roland Zag, der nach neun Jahren Vorstandstätigkeit, davon zwei als erstem Vorsitzenden, nicht mehr zur Wiederwahl stand, sowie bei der nach zwei Jahren im Vorstand ausgeschiedenen Kollegin Katrin Merkel für engagierte Mitarbeit und wichtige Impulse. 

Auch im Netz hat VeDRA ein neues Gesicht – pünktlich zur Berlinale ging der neue Internetauftritt online. In frischem Layout erstrahlen bewährte Instrumente wie Dramaturgenguide und die dramaturgische Publikation „Wendepunkt“, während Rubriken wie Förderinformationen und Literaturtipps komplett neu überarbeitet wurden.

Der Verband

2002 auf dem Filmfest München gegründet, vereint VeDRA unter einem Dach alle Berufsbilder, die gemeinsam mit Autoren und Autorinnen Geschichten für visuelle Medien entwickeln. Der Verband bietet mit seinen filmpolitischen Aktivitäten einen wichtigen Beitrag, um die Bedeutung dramaturgischer Kompetenz zu stärken und trägt den Diskurs mit der im Zweijahresrhythmus stattfindenden Tagung „FilmStoffEntwicklung“ in die Branche. Der online laufend aktualisierte Dramaturgenguide, der in zweijährigem Turnus auch im Print erscheint, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Dramaturginnen und Dramaturgen aus dem deutschsprachigen Raum. Mit dem PDF-Magazin „Wendepunkt“ werden vierteljährlich dramaturgisch relevante Fragestellungen erörtert.

Weiterführende Informationen zum Verband VeDRA finden Sie unter www.dramaturgenverband.org.

Herzliche Grüße,

Juliane Pielot

Willkommen BFFS und IVS!

Do, 2016-02-18 20:02

Die beiden Berufsverbände traten am 14.2.2016 dem Dachverband Die Filmschaffenden e.V. bei  - vorerst als außerordentliche Mitglieder. Bis zum Sommer soll das Abstimmungsreglement und die Beitragsordnung des Dachverbandes auf die neue Situation abgestimmt werden, bevor die beiden ordentliche Mitglieder werden können.

Der BFFS ist der zurzeit größte Schauspielerverband im deutschsprachigen Gebiet. Er lädt übrigens zuweilen die gesamte Branche zu seinen interessanten Themenstammtischen ein!

Der IVS (Interessenverband Synchronschauspieler e.V.) hat eine spezielle Klientel - die Arbeitsbedingungen der Synchronschauspieler sind von unseren "gewohnten" recht verschieden.

Es lohnt sich, einen interessierten Blick auf die jeweiligen Homepages zu werfen!

Die Mitgliederzahl der im Dachverband vereinigten Berufsverbände verdoppelt sich mit den Neuzugängen. Jetzt warten wir nur noch auf die Rückkehr von den Kinematographen und dem Regieverband ...

18.2.2016 RD

Gute Teams – faire Firmen

Do, 2016-02-18 09:44

Am 13.2.2016 wurde das fairste Filmprojekt des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Claussen+Putz waren dreimal unter den 10 bestbewerteten Projekten vertreten! Die ebenfalls nominierte Westside Filmproduktion und die „Sieger“ Hellinger / Doll sind noch recht junge Firmen. Lieblingsfilm ist schon gewohnheitsmäßig zumindest unter den Nominierten und hat den Termin anscheinend schon fest gebucht.

Aufgrund der Beurteilungen der Team- und Castmitglieder, die über Crew United erfragt wurden, wurde nicht der Film ausgezeichnet, sondern die Fairness der Produktion.

Die in den vergangenen Jahren ausgezeichneten Produktionen zeigen jedoch, dass Kriterien wie tarifgemäße Verträge und Gagen, gesetzeskonforme Arbeitszeiten, Arbeitsschutz, kurz: ein gutes Arbeitsklima, Professionalität und fairer Umgang miteinander zu einem sehr guten künstlerischen und wirtschaftlichen Ergebnis führen.

Wer sich die gesamte Bewertungsliste anschaut, stellt auch fest, dass zuweilen selbst sozial sehr verantwortungsvolle Firmen ganz unten auf der Fairness-Skala landen können, wenn sie mit nicht teamfähigem künstlerischen Personal arbeiten müssen. Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang auch die doch sehr verschiedene Bewertung der "Tatort"-Auftragsproduktionen...

Es muss halt alles passen!

160218 RD

Zur Site der Filmschaffenden

Foto: Veranstaltungsort Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin;
© 2016 Die Filmschaffenden e.V  Vereinigung der Berufsverbände Film und Fernsehen

Letzter Weißwurststammtisch der Saison!

Mo, 2016-02-15 12:27

Letzter Weißwurststammtisch der Saison, wie immer in der Gaststätte Großmarkthalle München in der Kochelseestraße, und wie immer im hinteren Stüberl!

Datum: Freitag, 4 March, 2016 - 09:30

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