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"Barbara" - eine faire Produktion geht um die Welt!

"Barbara" von Christian Petzold, produziert von Schramm Film Koerner & Weber, ist neben zahlreichen Ehrungen bereits vor der Premiere aus der Branche heraus mit der diesjährigen Auszeichnung für faire Produktionsbedingungen der Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände e.V. ausgezeichnet worden. Jetzt ist die überaus feinsinnige Produktion, deren Mitarbeiter das gegenseitige Vertrauen, die Zuverlässigkeit und Rechtschaffenheit der Produktionsfirma rühmen, aus einer kleinen Auswahl deutscher Filme selektiert worden, für Deutschland als bester ausländischer Film ins Rennen um den Oscar zu gehen.
Für die Filmschaffenden ist es ein wichtiges Signal dafür , dass korrekte Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung Großartiges zustande bringen. 
Obwohl z.B. die Produktionskosten für einen Film immer mit der Tarifgage für die einzelnen Berufe kalkuliert werden, wird nur allzu oft untertariflich bezahlt. Tägliche Arbeitszeiten über 12 Stunden sind eher die Regel als die Ausnahme. Entsprechende Zuschläge werden aber häufig nicht bezahlt. Wer damit nicht einverstanden sein sollte, der bekommt  dann den Job eben nicht. 
Firmen wie die Schramm-Film Koerner & Weber aber haben verstanden, dass fair behandelte Mitarbeiter wesentlich motivierter, leistungsfähiger und gesünder sind und ihr Bestes geben. Die finanziellen Mittel der Produktionsfirma sind wie bei allen deutschen Filmproduktionsfirmen recht begrenzt. Die Frage ist offensichtlich, wie man diese Mittel verwendet. Bis jetzt sind zwei Filmfirmen in diesem Sinne ausgezeichnet worden. Es wird sich in den nächsten Jahren zeigen, dass es ein Erfolgsrezept ist, seine Mitarbeiter fair zu behandeln und dadurch die guten Kräfte zu halten. Wir freuen uns jedenfalls darauf zu erleben, dass alle anderen Firmen diesen Beispielen folgen und eine Auszeichnung für faire Produktionsbedingungen obsolet werden wird.

BV Die Filmschaffenden
RH/RD

Team "Barbara" Schramm Film Koerner & Weber Fotograf Christian Schulz